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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
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Gcmahl habe ehmahls im Krieg einen Streich mit ei-ncm Degen oder Kolben ins Genick bekommen, wasauf den Gang des Saamens Einfluß habe//.«..

Es war dieser Dame überhaupt von Natur ei-gen, sehr frey und offen zu schwazen, ohne daßsie übrigens etwas Böses dabey dachte, so daß manvon ihr in Taintonge eine Menge drollichter Anekdotenzu erzählen wußte. Ich will hier eine davon zum bela-chen hersetzen, vhnerachket sie als leiblich Geschwister-Kind mit meinem Vater meine nahe Verwandte war.

Als der König Karl, auf der Reise zur Zusam-menkunft in Vavonne, nach Bourdeaux kam, so wardie Frau von Burie ein paar Jahre zuvor, als ihrGemahl eine Revue halten ließ, im Vorbeygehn aufder Straße durch die Ungeschicklichkeit eines Büchsen-schüßen, dem sein Gewehr losgieng, gefährlich in dmArm gegen die Schulter zu verwundet worden.

Bcy dieser Gelegenheit nun kam sie ebenfalls nachBourdeaux, um dem König und der Königin« aufzu-warten. Als sie im Zimmer der Königinn und mitallen Reverenzen fertig war, invitirce sie der Herr vonCypicre, damahls Gouverneur des Königs, nachdem ersie ebenfalls begrüst halte, sich mit ihm auf ein Coffrezu setzen, indem sie bcydc einen Arm in der Schlingetrugen, der Herr von Cypicre wegen des Podagra,von dem er sehr gequält wurde, und die Frau von Bu-rie noch von ihrem Schuß her. Da er nicht wußte,daß eS von einem Schuß war, sondern in der Mei-nung siand, es sey auch von einer Art von Gicht wiebey ihm, so sagte er ganz unbefangen zu ihr:Mada-me, wir muffen uns zusammen über unser Unglücktrösten: denn es ist hier niemand, als wir.beyde, derden Arm in der Schlinge trüge."

Nein,