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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
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Wohl, mein Herr, antwortet,» ihm die Frauvon Burie, cs ist aber ein großer Unterschied in Anse-hung der Ursache. Sie Habens vom Zipperlein undich von einem Büchsenschuß."

Wie erstaunt war der Herr von Cypiere, als ervon einem Büchsenschuß reden hörte. Ich schreibe, wieer es sogleich dem Herrn von Nemours erzählte, wo«bey ich mir zugegen war und es anhörte. Er standvon ihr auf, und sagte mit einem kalten Lächeln:Wahr«hastig, Madame, Sie haben Recht und setzen mich sehrin Verwundrung. Dies ist ja wie in der ver-kehrten Welt, daß Sie sich über Ihren Schußbeklagen, den ich nie bcyIhncn gesucht noch vermuthcthatte. Dies ist ja wohl ein Zeichen, daß Sie im Krieggewesen sind» Ich könnte bis diese Stunde keinen auf-weisen. Sie sind hierin glücklicher, als ich. Es hatmir nichts geholfen, so oft dabcy gewesen zu seyn undmich so oft gewagt zu haben, da ich Ihnen jetztkein dergleichen Ehrenzeichen aufzuweisen vermöchte,vhnerachtet ich ihrer wohl an meinem Leibe habe. Stattdaß ich also Ihnen sagen sollte, ich trage meinenArm in der Schlinge von einem Büchsenschuß her,und Sik von der Gicht, so geht das nicht und bin ich esnicht im Stande. Gott befohlen, Madame, Gott heileSie von Ihrem Büchsenschuß, und mich von meinemZipperlein. Nie war wohl die Welt verkehrter, alsdicßmahi."

Er erkundigte sich hierauf bey andern, wie dieseFrau in den Krieg gekommen und verwundet wor-den jey, und erzählte dann, waS ihm mit ihr paß'irkwar. Man muß sich aber srcylich hierbei) eigentlich seineArt zu erzählen, vorsiellen, wer ihn gekannt hat; denner war der Mann dazu, eine Sache aufs interessantste

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