Welt verbergen, so wie ich denn deren mehrere gese-hen habe, die, wenn ihnen so ein Unglück wiederfuhr,ihren Skokz durch irgend eine Feigherzigkeit verdunkeltzu haben , nicht für die Hunde mehr gut waren, dahingegen die, welche ihren Stolz immer durch ir-gend eine tapfre That zu unterstützen wußten, mehrgefürchtet und geachtet wurden; wobey immer einererträglicher war, als der andre.
Der
Herr von Meru.
k^er vierte Sohn des Herrn Connetable war derHerr von Meru, den man bey Hof jederzeit fürsehr hvchmüthig hielt. Man sagte aber, dicß sey einFannlienfehlcr; denn alle fünf Brüder waren es, weilsie cinen sehr vortrefflichen Vater hatten und sic selbstso groß und vom Vater in diesem Stolz erzogen undunterhalten wurden, so, daß sie außer dem gro-ßen Herzen, das sie von Natur hatten, durch dessenGröße noch um so mehr in diesem hohen Stolz bestärktwurden. So sprach man hiervon bey Hof.
Ohne mich weiter bey dem Lob des Herrn vonMeru aufzuhalten, will ich bloß dies noch von ihmanführen, daß man ihn gegenwärtig für den würdig-sten und einsichtsvollsten Mann im königlichen StaakS-Rath hält. Unser König, der sich auf solche Leute ver-steht, halt ihn öffentlich dafür, und beehrte ihn dahervor mehrern Mitbewerbern mit der Stelle eines Ad-mirals.
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