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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
326
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Was sein? Tapferkeit betrifft, so berufe ich michpuf die Herrn Schweitzer, die ihn als ihren Oberstenjederzeit hochschäßken und in diesem Posten lange behiel»ten und sehr liebten. Dstß ist ein sehr schpaeS Zeug«niß für ihn , wenn ein Tapfrer den andern hochschqtztund vom Tapfern angeführt werden wist; denn eintapfrer Anführer schlägt jederzeit die Andern qußhem Feld,

Daher setzten den« auch diese Herrn Schweitzersolch Zutrauen in ihren Hbcrsten, dem seine WeisheitKlugheit und Tapferkeit gar sehr zu statten kgmen,als man dem Hause Montmorency in a^en fünfBrüdern sp sehr zu Leibe ging.

ieS traf auch den Herrn von Tori?, den man eben

so gut, wie Pie andere, Hern eingefangen hak«te; daher er sich denn genpthigt sah, sich nach Deutsch-land zu flüchten, sy wohl um der eignen Gefahr wil-len, als um dort eine kleine Armee zu Unter-stützung seines gefangenen Bruders und seiner an-dern Brüder, denen man übel mit spielte, zuesammlen.

Er brachte fünfzehnhundert Reiter zusammendurch Unterstützung seiner Mutter, der Frau Con«netablinn, die ihn vorzüglich und mehr als alleseine andern Brüter siebte und ihm in Deutsch-land ungefähr breytausend Thaler verschaffte, wie

Der

Herr yon Tory.