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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
319
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denn außerdem, daß er schon für seine Person bravund tapfer war, hatte er auch noch gute Offiziers un-ter seinem Corps, besonders eine schöne muntre Ju-gend von französischen CavalierS. Dies war da-mahls so Sitte, daß sie, sobald sie anfiengen, dffWaffenzu führen, sich dem Herrn von Nemours, oder demHerrn d'Amville, den beyden bamahligen Paragons inder Cavallerie, prasentirten.

Wollte ich mich darauf cinlaffen, so könnte ichwohl die guten und braven Offiziers hernennen, wel-che nachher unter den Händen dieser beyden vortreffli-chen Feldherrn Hervorgiengen; dieß würde mich jedochzu weit führen.

Unter andern schönen und ausgezeichneten Ge-fechten, welche der Herr von d'Amville lieferte, istauch die Niederlage der Spanier bey Pont d'Asturain Piemont, wo ihrer fünfhundert auf dem Platz blie-ben , jedoch nicht ohne ihr Leben thcuer verkauft zu ha-ben. Denn diese Leute hielten sehr hoch im Preis damit,und hätten ihm beynahe seinen Schwager, den Herrnvon Vankadour, einen braven und tapfern Herrn, gelo-det, der auf den Tod verwundet war.

Er lieferte ebenfalls ein sehr schönes Scharmützelvor Fouffant, wo er seinen Lieutenant, den Paul Bap-tist« Fregusso verlohr, so wie auch seinen Fähnrich,den jungen Rambouillet, einen tapfern jungen Mann,welcher so weit ins Thor hinein drang, daß er dar-über getödtet wurde. Auch noch eine Menge änderetwurden dabey theilS getödtet, thcilö verwundet. Dennes gieng dabey sehr warm zu.

Gedachter Herr Paul Baptist war Lieutenant desHerrn von Nemours gewesen; weil aber der Herr Cvn-nekable damahls in besonders gutem Credit stand, und

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