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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
307
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des Königs Heinrichs desZwcyten kannte. Dieser wares, der ihm zu Rom öffentlich vorwarf, er werde mehrArbeit unter einander werfen und aufbringen, als alleKardinale des heiligen Stuhls wieder zusammen zuflicken im Stand seyn würden.

Aus diesem Grund hatte der Herr Marschall sichwohl vorzusehen, und auf sein Gouvernement, beson.ders aus die Stadt Paris ein wachsames Auge zu ha.den, welche damahls sehr auf Seiten der Guisen war ;so wie mehrere Städte, näh'miich die unruhigen undauftührischcn, nur darauf lauerten, was die AnkunftVeS Kardinals zu Paris für Bewegungen verursachenwürde. Daher sie sich denn auch gar mächtig wunder-ten und in Furcht gcrictheu, als sie hörten, was dortvorgcfaüen war.

Die Freundedes Herrn Kardinals sagten:um dengroßen Schimpf zu vermeiden, den er ihm zu Pariszugesügt habe, hätte ec ihm lieber die Thore ver-schließen ffllcn; waS immer nicht so schimpflich fürihn gewesen wäre, als jene andre Behandlung, indemauf diese Art alles damit abgethan gewesen wäre, daßer alsdann, wenn er nichts als ein Gesicht von Holzfand, wieder umkehrte und seine Straße zog."

Die Verteidiger des Herrn Marschalls sagten;vor einem Unbotmäßigen die Thore verschließen, wäredie Sache eines feigherzigen Gouverneurs, ver weder> Macht, noch Klugheit noch Math habe, um in einem sol-^ chey Fall die Unbotmäßigkeit der Rebellen dem Ansehen! des Gesetzes zu unterwerfen; allein einsichtsvolle, tapfere! und rechtschaffene Gouverneurs, die es verstehen, wo,wavn und bcy welcher Gelegenheit man sich von Rechtswegen des Ansehens gegen die Uebertreter dcS Ge-setzeS bedienen müsse, züchtigen und unterwerfen sie

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