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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
271
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meinem Enkel Michael Huraut L'Hospital, der mirmehr Anlage und Neigung zu den Wissenschaften zuhaben scheint, als die andern kleinen.

Dabcy will ich jedoch, daß meine Ehegattin,, undTochter mein ganzes Bächerwescn unter ihre Aufsichtund Verwahrung nehmen, auf daß niemand etwasdavon entfremde, und sollen cs gedachtem Michael über-geben , wenn er die Jahre erreicht haben wird; unterder Bedingung, daß meine Bibliothek zum Gebrauchderer von seiner Familie zusammt seinen Dvmestiqucnund andrer, die im Hause aus-und eingehen, offenstehen soll.

Dagegen will ich, daß man jedem meiner Enkelfünf hundert Pfund zur Ausgleichung für ihren recht-lichen Antheil daran gebe, damit keiner sich beschwe-ren könne, ein andrer hätte etwas vor ihm voraus-bekommcn und er habe um so viel nachstehen müssen»

Was die Verzeichnisse und Aufsätze von den Golk-und Silber-und Kupfer ' Alterthümern und Münzenbetrifft, wie auch was sonst noch dergleichen in mei-nem Hause befindlich ist; so sollen solche demjenigenzukommen, den meine Gattinn und Tochter dazu er-nennen werden, was ich, so wie auch sonst in allenStücken,ganz ihrem Gutdünken anheimstelle.

Ich würde mich nie erdreustet haben, die Koni-ginn Mutter mit meinen Privatangelegenheiten zu be-helligen, da mir allzu gut bewußt ist, wie sehr sieohne dem schon mit der Sorge für so viele Staatsan-gelegenheiten belästigt ist, wenn sie sich nicht aus eig-nem gnädigen Willen erboten und mir öffentlich er-klärt hätte: daß sie für mich und die mcinigen so wohlzu meinen Lebzeiten als nach meinem Hinschciden sor-gen wolle; indem sie mich laut und vernehmlich ver-sicherte,