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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
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lichen Nutzen mit sonderer Treue verwalte, und ver-sehe mich zu ihr mit aller Zuversicht, daß sie dasVermögen nicht in Abnahme gerathen lassen, son-dern vielmehr pflichtlich erhalten, und zum Nutzender Kinder vermehren wird; weswegen ich hier-mit verbiete, ihr einige Rechnung oder Rechenschaftüber ihre Tutel und Curatel abzufordecn, sondern will,daß alles ganz ihres Gefallens gehe und geschehe.

Ich verordne ferner, daß alles, was sie vorge-nommen haben wird, von den Erben und Erbneh.men nicht nur für richtig, sondern auch für gut gehal-ten werben solle.

Gleicherweise will ich, daß meine Enkel, vonmeiner Tochter gebohren, welche von der Familie derHurauts sind, neben ihrem Geschlechtsnahmen noch ei-nen führen sollen, dergesiallt, daß der Erstgebohrnesich Karl Huraut L'Hospital nenne, welcher beygefügteNähme dazu dienen wird, die sehr zahlreiche Familiender Hurauts von einander zu unterscheiden; so wiesolche Zunahmen überhaupt ehedem in Rom gebräuch-lich waren, und man auch in Frankreich ähnliche Bcy-spiele davon findet.

So ist auch meine Absicht hiebey, daß meinesNahmens Gedächtniß bey dieser Familie erhalten wer-de, in welche ich die schönsten Stellen des gemeinenWesens selbst das Amt eines Kanzlers mit gebrachthabe; dieß soll sie, wie ich hoffe, anfeuern in dieFußstapfen ihres Großvaters zu treten, um sich dereinstzu dergleichen Ehrcnstufen zu erheben.

Ich nenne und setze Magdalenen von L'Hospitalzur Universalcrbinn meines sämmtlichen Vermögens,und verlasse und legire kraft dieses meines letzten Wil-lens, meinen ganzen schriftlichen und Bücher - Nachlaß

mei-