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ich dazu ausersehen, die Schwester des Königs Mar«garecha meine Gcbieterinn nach dem Hause ihres Ge«mahle Philibert zu begleiten. Hier hatte ich Gelegen-hett, mein« Pflicht in ihrem ganzen Umfang zu erfül-len l! dem ich bey der Pi kson meiner DurchlauchtigstenGcbieret inn war, während sie schwer krank darnieder lag.
Unter der Zeit langte eiligst ein Curier vom Kö-nig Franz bey mir an, der mich als Kanzler nach Ha«Sberiet also auf den ersten und höchsten Ehrenposten,zu weichem obrigkeitliche Personen bcy uns gelangen kön-nen , uni der durch das Abstcrben des vortrefflichenHerrn Franz Dlivier erledigt worden war.
Ich langte bey Hofan, sehr bestürzt und in großerBewegung über die kriegerischen Aussichten gleich nachdem Tumult von Amboise, der nicht so wohl an sichals wegen der bald darauf erfolgten Unruhen der Par«kheygeister gefah, llch war. Von der Zeit an hatte ich ejmir j- neu gleich mächtigen und verwegnen Personen Ktkhun, w Iche Inder überall mit Gewalt durchgreife«,als Verminst und Billigkeit hören wollten '?)> Eineinl'uchk. rdcö Beyspiel davon kann die KöniginnMutter geben, die damahlS in einen solchen Zustandversunken war, daß sie sich beyaühc die ganze Reichs-Verwaltung entriffen sah. Sie beklagte sich oft des-halb gegen mich, ich konnte ihr aber kein andres Mit-tel a>,geben - als Vas Ansehen Seiner Majestät, mit-telst deffin sie, wenn sie sich seiner geschickt bedienenwollte, Inchi die Ehrsucht und die Anmaßungen ih»ver Gegner schwächen und in die gehörigen Schran-ken zuiückweisen könnte.
Nun begab stchs, daß nach dem Tod seines alternBruders, des Königs Franz, der König Karl aufdem Thron folgte. Die Kartey derer, die zur Zei!
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