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kam ich dadurch um meine Aussichten auf beyden Sek»ten. Denn meine Stelle als Auditor wurde einemandern gegeben, und auf der andern Seite blieb ichsitzen, weil der Kardinal von Gramont starb, dermich durch die Hoffnung einer Beförderung veranlaß?hatte, zurück zu gehen.
Ich fing an, das Parlament zu Paris zu besuchen,wo ich nach drcy Jahren Marie Morin heyrathete, dieTochter des Kriminal-Lieutenant Morin, die mir zueMtgabe eine Rathsstelle im Parlament mitbrachte.Nachdem ich diese vhngefähr neun Jahre bekleidet hat-te, murdeich von König Heinrich als Gesandter nach,Bologna geschickt, wohin alle Bischöffe zu einer allge-meinen Kirchenvcrsammlung zusamrnenberufen waren,um die Religion zu rcformir-en.
Nachdem ich mich hier sechszehu ganzer Monathseufgehalten hakte, fand ich statt der Versorgung, zuder man mir Hoffnung gemacht hatte, nichts als Er-bitterung und Zaukereyen unter den Prinzen lindgroßen Herrn,, die um die Person des Königs waren;denn, wie man zu sagen pflegt, die Tugend findet, auf,ihrem Pfad viel Hinterlist und Hindernisse.
Unterdessen nahm di« Schwester des Königs Hein-rch, Margaretha , eine vortreffliche Prinzessin, sichmeiner an, und begnügte sich nicht, mich aus der Ge-fahr gerettet zu haben, sondern stellte mich auch mitunumschränkter Gewalt in ihrem Hause an, und ver-schaffte mir durch ihre Güte und Gnade großen Einfluß?bey dem Fürsten.
Bald darauf wurde ich als Chef und Oberauf*scher der Finanzen des Königs Key seiner Rcchnungs«karnmer angestellt und in dem geheimen Rath nach demÄd des Königs Heinrich erwählt. Hernach wurde
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