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Mayland. Um diese Zcic kam ich zu meinem Vater,um ihn zu besuchen. Da er sah, daß die Bela-gerung sich gar zu sehr in die Lange zu ziehet,und nicht wollte, daß ich meine Zeit muffigverlieren möchte, so gab er einigen Fuhrleuten denAuftrag, mich mit nach Haus zu nehmen. Mit die-sen kam ich als Maulchicrtreibcr verkleidet aus derStadt, ging nicht ohne große Lebensgefahr unterhalbder Stadt Asano, wo eine Besatzung lag, überden Fluß Adda. Nachdem ich diesen paffirt hatte,kam ich nach Markim-ngo im Venetianischcn Gebietund von da nach Padua, wo von Alters her das Stu-dium der Rechtswissenschaft sürirte.
Nachdem ich mich hier sechs Jahre aufgehaltcnhatte, berief mein Vater mich nach Bologna und dannnach Rom, wohin der Kaiser Karl gegangen war,um sich die römische Krone aufsetzcn zu lassen; dennseit dem Tod des Herzogs von Bourbon war meinWater im Gefolge des Kaisers.
Von Bologna kam er nach Rom und von danach Marseille, wo der Papst Clemens und der KönigFranz eine Zusammenkunft mit einander hatten; hierwurde auch die Vermählung Katharinens von Medicisaus der Familie des Papsts Clemens, brüderlicherSeite, mit Heinrich, dem Sohn des Königs Franz,vollzogen.
Bey meinem damahligen Aufenthalt zu Rom er-hielt ich die Ehre, daß man mir die Stelle eines Rich-ters übertrug, von denen, welche zu Rom AuditorRota heißen. Als ich diese auf Zureden meinesVaters wieder niederlegte, weil ihm der KardinalGramont die Versicherung ertheilt hatte, daß ich imLand zu großem Stellen befördert werden sollte , so