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Vorwürfen, so daß endlich Ihre Majestäten sichgenöthigt sahen, sich darein zu legen, und ihnen Still»schweigen zu gebieten. Dies war aber: wie man inden Wald schreyt, schallts wieder heraus. Ich wardamahls bcy Hof zu Fontainebleau, und wir erfuhrenrs sogleich brühwarm.
Kurz, der Herr Kanzler drang durch; seinRath wurde gut befunden und angenommen. Vonder Zeit an standen sie nie gut miteinander. Es wur-de ihm auch gar fein nachgecragen und hcimgegeben,als man ihm die Siegel abnahm, die er sehr gernund frcy abgab. Er sagte,dabey: er tauge ohnehinnicht mehr für die Welthandel, die zu sehr im Argenlägen, und begab sich hierauf ganz ruhig nach seinemGut bep EtampeS. Uebrigens hatte er sich schlecht aufseinem Posten bereichert, den er zwölf bis drcyzehn Jahrebekleidet hatte, ohne je Tiranneien oder Erpressungenauözuüben, wie wohl andre sonst gethan haben.
Er befand sich just zu Haus , als das PariserBlutbad erfolgte. Als er davon hörte, sagteer: „Eingar schlimmer Rath! Ich weiß nicht, wer ihn gegebenhat, allein ich fürchte, ich fürchte, Frankreich wirdes schwer büßen mästen!" — Als seine Freunde ihmsagten, er möchte sich vorsehcn, gab er zur Antwort:„nichts, nichts, cS geschehe was Gott verfügt, wennmeine Stunde gekommen ist."
Am folgenden Tag sagte man ihmr man sehe ^eine Menge Pferde aus dem Weg, welche gerade da-her zögen; ob er nicht wollte, daß man Feuer aufsie geben und ihnen das Thor verschließen sollte?„Nein, nein, sagte er, wenn die kleine Pforte nichtgroß genug ist, um sie herein zu lasten, so macht ihnendie große auf," —