Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
234
Einzelbild herunterladen
 

LZ4 - -- --- -- ---

wesen s.'pu würden, ihn zu sehen; sein ganzes Thunund Wesen würde Ihnen gefallen haben. Auchwürde es ihm sehr viel Vergnügen gemacht haben, Siezu sehen. Ec würde Ihre schöne Stimmung undIhcrn angenehmen Umgang sehr liebenswürdig gefun-den, Sie sehr ehrenvoll ausgenommen vortrefflichbewirthek, und Ihnen die Zeit sehr gut verkürzthaben."

Ich glaube es und halte mich dessen versichert,"erwlederte die Königin«. Der Herr Connetablekann sich dessen noch wohl erinnern, so wie ebenfallsauch die Königin«.

Ich glaube, daß von hundert bis hundert undzwanzig Cavaliers, die ne-st mir diese Reise mitmachten, nur noch der Herr von Guychc, der Herrvon Esstelnau in Languedoc, der damahls Fähndcichdes Herrn von AnoiUe war, und der Herr von Beloyleben. Wenn sie die Königin« ebenfalls so reden hör-ten, wie ich, so könnten sic sich dessen noch wohl er»inner«.

Jetzt mache ich ein Ende und schließe meine Er-zählung von diesem großen König und großen Feld«Herrn: denn er war eins sowohl als das andre»Er hatte wenigstens, was zu einem großen Feld-Herrn gehört, schon lange und in sehr früher Jugendgelernt. Er war viermah! Lieutenant des Königs, sei-nes Vaters: im Lager von Avignon und in dem vonPiemont darauf, wo der Wassenstillstand bald her-nach erfolgte; im Lager von Jalon und im Lager vonBoulogne. Und nachher, als er den Thron bestieg, warer, wie gesagt, bey allen seinen Armeen dissetts derChef und General, commandirte jederzeit ganz vor-trefflich in seinem Treffen, und focht aufs tapferste, wennes zum Handgemenge kam.

Er