Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
225
Einzelbild herunterladen
 

einen andern Schrankenkampf auf Ernst und Tod imSinn, wie gewöhnlich fcyerliche Zweykämpfe gehaltenwerden. Denn was einen solchen betrifft, so hatteder HerrConnctable freylich Recht, dieß zu bezweifelnUnd zu sagen, daß c6 Lappalien seyen; wiewohl wirverschiedene Könige gesehen haben, die sich herausfor-decken, wie ich noch zu sagen hoffe ,

Gott wollte cs also» Denn gar zu frey und gernhatte er denZweykampf meines Oheims, des Herr vonChastaigncrayc Mit dem Herrn von Iarnae zugege-ben "): und was noch arger ist, er der ihn in sei-nem Leben so sehr geliebt und begünstigt hatte, be-dauerte ihn gar nicht, ohncrachtct er für seine Sachegekämpft hatte, und liebte und liebkoste den Herrnvon Iarnae so lang er lebte. Man sagte, dieß seyseinem Naturell zuzuschreiben, daß er nichts liebteund in seinen Freundschaften keine Beständigkeitkannte»

Er liebte den Herrn EonNetable und den Marschalkvon Saint-Anvr^; nachdem sie aber bcy Saint-Quentin in Gefangenschaft gerathen waren, bedauerteer sie gar nicht; und ich Hübemir sagen lassen, Laß, wennste davon gekommen waren ohne in Gefangenschaft zugerathen, er ihnen nicht zum besten mikgespielt habenwürde. So lang sie sich in der Gefangenschaft befan-den, bekümmerte ec sich daher auch gar nicht uM sie;bis die Herrn von Gusse an sengen, sich der Gunst, inder sie bey ihm standen, ein wenig zu sehr zu überhe»bcn. Da er sich nun diese vom Hals schaffen wollte-so berief ck den Herrn Conmkable Und den Herrn vonSaint-Andr«ö zurück, daö heißt; er trug ihnen auf,einen Frieden zu vermitteln, was sie auch, zu unsermNachchei!, bewerkstelligten. Indessen bewirkte dießxp. Zdenkwkrvigk. X.B» P doch