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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
226
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doch so viel, daß die Herrn von Guise sich zurück«zogen. Kurz er war nicht so fest in der Freundschaft,als zu Pferd.

Der König war kaum verwundet und verbundenund auf sein Zimmer gebracht, als der Herr Conne«table sich dieser Prophczeyhung erinnerte, den Herrnvon Aubespine rief, und ihm den Auftrag gab, sie her.bcyzuholen , was er auch khat. So bald er sie nunherbeybrachte, und der Connetable sie angesehen undgelesen hatte, traten ihm die Thronen in die Augen :ach, sagte er, dleß ist der unglückliche Zweykampf,worin er umkommen sollte ; es ist aus, er mußsterben!"

ES war hier unmöglich, daß der Wahrsagerdeutlicher und richtiger prophezeyhen konnte, als ergekhan hatte, vhnerackrec solche tzente gewöhnlichnach ihrem Naturell oder nach Anleitung ihres Lpivi-tu>«; ksmilinr!?;, dunkel und zweydeutrg sprachen;hierüber sprach dieser ganz unzweydeutig. Verwünschtsey doch der Kerl, der so wahr und so unglücklich pro»phezeyhte!

Die schönen Kriege, welche dieser große KönigtheilS in Person, thcilS durch seine Stellvertreter führ«te, zu beschreiben, wäre von mir eine sehr überflüssigeund müssige Unternehmung, da die Geschichtschreiberseiner Zeit solche beschrieben haben, wie wohlaufrichtig zu sagen, sehr schlecht. Er hatte ihnen sehrschönen Stoff gegeben, ihre Feder, Papier und Diutesehr gut zu verwenden; ihre Schriften blieben aberweit unter ihren Gegenständen»

Ich sage dies nicht von mir selbst, sondern all-dem Munde dcö Herrn Kardinals von Lothringen, wel»cher so davon sprach. Dieser tadelte sehr jenen säubern

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