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war, einen empfangenen Dienst oder bis Tapferkeitdessen, der sich bey irgend einer Gelegenheit im Krieggut gehalten hatte, in Stillschweigen zu begraben.Vorzüglich war er nicht verleumderisch; auch gewanner durch dies Betragen das Herz seines Adels und viel-leicht besaß es kein König vor ihm in einem höhcrn Gradals er; denn er war sehr gesprächig und herablassend.
Dieß sind die Uebungen dieses großen Königsnebst so vielen andern, welche alle hcrzusctzea, zu langwäre; als da sind Ringelrennen, wilde rohe Pferdezu reiten oder in feiner Gegenwart zureikcn zu lassen,wvbey sich indessen doch die Parkhre nicht ohne ihnmachte, und er immer eins oder zwey ja drey vier bis sechssogar reiten wollte, so sehr gefiel eS ihm; a ich mußteman allezeit die Damen dazu «inladcn, um ihm dabeyzuzusehen.
Regnete es und er konnte nicht ausgehen, so hatteman zu Haus unter einer Menge anderer Zeltkürzungenzu wählen, woran es nicht fehlte, entweder mit denDamen zu spielen oder mit den CavalierS zu fechten,wobey er das Rapier sehr gut zu führen wußte, undnur zu gut für seinen Stallmeister den Herrn vonBoucard, dem er, als er noch Dauphin war, dasAuge ausstach. Er bat ihn darüber um Verzeihung;denn eS war ein sehr wackerer und braver Cavalier.Nachher in unfern j bürgerlichen Kriegen wurde ecHugenot.
Kurz dieser Fürst war nie müssig. Die Mor-gen und Abendstunden bey seinem Aufstehen undSchlafengehen widmete er seinen Geschäften undverwendete darauf Morgens zwey bis drey gute Stun-den und Abends chehr oder weniger, je nachdem eSdie Angelegenheiten erfoderten. Alsdann hörte er sehe
an-