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Fceylrch ist nicht zu läugnen, daß er ein großerLiebhaber des schönen Geschlechts war: denn es istdoch allemahl bester, sie zu lieben, da wir nun ein-mahl schwache Sterbliche sind, als in größres undunnatürlicheres Laster fallen i); nur dies ist tadelns-»verth, wenn man sich ihnen gar zu sehr dahingiebk so,daß man Verstand, Leben, Ehre, Staat und Gutdarüber verliert und seit der Zeit unsrer Vorälrern,Großväter und Vater hat man unter unfern Königenund andern Großen nicht Einen gesehen, der nichtdie Damen geliebt hätte, die einen mehr, die andernweniger: denn freylich, wenn man großen und schö-ncn Flammen ein wenig zu nahe kömmt, so kann esnicht wohl anders seyn, als man versengt sich.
Ohne diese Könige weiter rückwärts im fernenAlterthum anfzusuch.n, so liebte zum Bcyspick Philippvon Valois schon sehr bejahrt und gebrechlich Blanftnvon Evreux und hcirathete sie auch, ohnerachket sie nurerst siebenzehn Jahr alt, dabey aber doch die schönstePrinzessin« ihrer Zeit war, welche sein Ende beschleu-nigte, als wenn er nicht so schon alter Ehekrüppel ge»nug gewesen wäre, um bald genug zu sterben, ohne erst«öthig zu haben, durch diese neue Glut sich zu verzehren»
Jener edle und tapfere König Johann kehrte zumzweytenmahl nach England zurück, mehr um daselbstseiner Geliebten aufzuwarten, dis ec sich dort wäh-rend seiner Gefangenschaft erworben hakte, als um deSgrößern Geschasstes seiner Ranzion.willen, oder umsich seines Versprechens zu entledigen : denn dies ließsich alles noch ganz anders abmachen, ohne baß er nö»thig hatte, selbst dahin zurück zu gehen.
Sein Sohn König Karl der Fünfte dieses Nah-MNs, der den Zunahmen der Weise führte, nahm
sinne