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herausgeben , so würde die Welt sehr viel Nutzen undVergnügen daraus schöpfen.
Sie macht oft sehr schöne Verft und Stanzen,welche sie von kleinen musikalischen Kindern > die siehält, singen läßt, oft auch selbst singt, indem sieeine sehr schöne und angenehme Stimme hat, die siermt der Laute, worauf sie sehr stark ist, begleitet. Sovertreibt sie sich denn ihre Zeit und bringe ihre un-glücklichen Tage hin, ohne jemand zu beleidigen, inihrem ruhigen Leben, das sie als das beste Theil er-wählt hat.
Sie hat mir die Ehre erzeigt, mir in ihrem Un-glück ziemlich oft zu schreiben, indem ich mir die Frey»heit genommen hatte, mich nach ihrem Befinden zuerkundigen: denn da sic Tochter und Schwester meinerKönige war, hielt ich cö für Schuldigkeit, und warfroh und glücklich, wenn ich hörte, daß sie sich wohlbefand. Im ersten Brief schreibt sie mir folgendcns.
,,Aus Ihrem Andenken an mich, das mir weni-ger neu, als angenehm war, erkenne ich, daß Sie dieZuneigung, die Sie jederzeit gegen unser Haus be-wiesen, noch stets selbst gegen den kleinen Rest, deraus Vesten jämmerlichen Schiffbruch noch übrig ist,fortsetzen und welcher, wie auch seine Lage siyn mag,-sich dennoch jederzeit geneigt fühlen wird. Ihnen zudienen, indem ich mich glücklich schätze, daß das Glücknicht vermocht hat, meinen Nahmen aus dem An-denken meiner ältesten Freunds, wie Sie sind, zuvertilgen. Ich habe gehört, daß Sie, so wie ich,ebenfalls das ruhige Leben erwählt haben; glücklich,meines Erachtens, wer sich darin zu erhalten vermag,wie ich durch Gottes Gnade seit fünf Jahren von mirsagen kann, da ich mich in eine Arche des Heilsgeflüchtet habe, worinn die Stürme jetziger Zeitläuftemir, Gott Lobs nicht schäden können» Bin ich hier-
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