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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
178
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denn die, welche aus ihren schönen Augen flammteund nicht erlösche, wie die andern, wäre schon hin.reichend und besäße eine ganz andre Kraft als bloßden Männern beym Tanze zu leuchten, indem sie alleim ganzen Saal in lichteriohe Flammen setzen könnte,ohne jemahlS zu erlöschen, wie die andre, die sie inder Hand habe und sey vermögend zur Nachtzeit di«Finsttrniß zu erhellen und am Tage selbst die Sonnezu überstrahlen.

Ich muß hierbey sagen, daß das Glück sich ge-^en uns andre hierin eben so feindlich bewiesen hak,als gegen sie, da wir diese schöne Sonne nicht mehrihre Strahlen über uns verbreiten sehen, und sie sichhinter jene Fels - und Bergspitzen von Auvergneverborgen hat. Hätte sic sich doch nur wenigstens aufirgend einen schönen See-Haafen gelagert, daß beyihren Strahlen die vorüberfahrende« Seeleute sich vorSchiffbruch bewahren könnten, und sie ihnen solcher»gestalt zum Lcuchlthurm diente, so würde ihr Aufent-halt, doch wenigstens schöner, nützlicher und ehren-voller seyn, für sie sowohl als für das allgemeineBeste, als jetzt.

O du Volk von Provence, du solltest sie um dieGnade anflehcn, in deinen schönen Seehafen und andeinen schönen Seeküsten sich niederzulaffeu, welchesie durch ihre Gegenwart noch berühmter, bevölkerterund reicher machen würde, als sie jetzt schon sind:denn aus allen Thcilen der Welt würden alsdannWallfahrten, Gallceren, Fahrzeuge und Schiffe dortanlanden, um das Wunder der Welt zu scherz, sowie chmahls das zu Rhodus wegen seines schonen,berühmten Pharus, statt daß sie jetzt in die engenSchranken ihrer Auvergnischen Gebirge riugeschloffen,

welche