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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
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Das Volk in der Stadt wurde darüber erbittertund sann unter der Hand auf seine Befceyung undauf Mittel, sowohl ihre Frau als ihre Besatzung zuverjagen» Der Marschall von - Maktinon bediente sichdieser Unzufriedenheit, um einen Anschlag auf dieStadt zu machen und auszuführen, wie ihm derKönig, als er ihm den Plan dazu vorgclegt hatte,mit großer Freude seines Herzens befahl, um seinerSchwester, die er nicht liebte, mehr und mehr Miß«vergnügen zu verursachen.

Die Unternehmung, welche aufs srstemahlsehlgcschiagen war, wurde aufs zwkytcmahl durchden gedachten Herrn Marschall und die Inwoh-ner so geschickt ausgcführt, daß die Stadt beccnntund erobert wurde, und zwar mit solcher Schnellig-keit , daß dieser unglücklichen Kömginn nichts übrigblieb, als sich hinter einen Cavalrer aufs Pferd'zusetzen (wie die Frau von Dürat hinter einen ander-)und mir solcher Hast zu fliehen, daß sie am ersten Tagzwölf starke Merlen m einem Ritt machten und amandern Tag wieder eben so viel, bis sie endlich diestärkste Festung Frankreichs, Carlat, erreichten.

, Als sie hier in Sicherheit zu seyn glaubte, wur-de auch dieser Platz durch die geheimen Verstäntnißedes Königs, ihres Bruders, der ein so feiner undschlauer König war, als je einer, von den Bewoh-nern des Landes und des Orks verkauft; da sie nunArgwohn geschöpft und den Platz verlassen hatte, fielsie auf chrer Flucht dem Marquis von Caniilac, Gou-verneur von Auvergne in die Hände, der sie gefangennahm und aus Vas Schloß Usson brachte, das eben»falls ein sehr fester ja unbezwingbarer Platz ist, dender ftme und schlaue Fuchs, König Luowig der Erlfte,

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