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Ja er würbe oft vsu dem Kaiser Karl Frieden oder Was«fenstillstand erhalten haben , wenn er darum hättebitten wollen, allein sein Edelmuth vermochte nicht,sich unter dergleichen etwas zu schmiegen.
So war der Vater und so gericth auch die Toch-ter, indessen hat doch dieß alles ihr sehr zum Nach-theil gereicht. Ich berufe mich hiebey auf eine MengeWiderwärtigkeiten Änd Unanständigkeiten, die ihr«darüber am Hof wiederfuhren und die ich nicht anfüh'-ren mag: denn sie -sind zu gchässg. Dieß ging soweit, daß sie in der Thal m,x großem Schimpf zu-rückgeschickt wurde, wiewohl sie in Ansehung dessen,was Man ihr zur Last legte, unschuldig war, wie sichauswies und mir wohl bekannt ist. Als der König,ihr Gemahl, sich davon überzeugt hakte, verlangte ervon dem König Genugthuung, worüber zwischen bey«den Brüdern beynahe heimlicher Haß und Groll ent»standen Ware.
Der Krieg der rigue brach hierauf aus , Und dadie Königinn von Navarra sich zu gewissen Leutennichts Gutes versah, weil sie sehr eifrig katholisch war,so begab sie sich nach Ageri , das, ihr, nebst der zuge-hörigen Landschaft, ihre königlichen Brüder zur Apa-nage und zum Geschenk auf Lebenslang gegeben hartem.Weil eS nun die katholische Religion betraf und alles"darauf ankam, diese zu behaupten Und die andre auS-zukvtten, so wollte sie ihrer Seits alles hierzu bey»tragen, was in ihren Kräften stand und die refvrinirteReligion möglichst verfolgen. Sie wurde aber hiermdurch die Frau von Ducar sehr übel bedien», die si«ganz beherrschte und unter ihrem Nahmen große Be-drückungen und Erpressungen ausübtk
Das