Dieser Nebel dauerte einen ganzen Tag und dirganze Nacht bis an den andern Margen früh um achtUhr, da wir uns von einer Menge Klippen umgebenfanden, so daß wir, wenn wir vorwärts oder seitwärtsvon der Stelle gekommen wären, scheitern mußtenUnd alle verlohren waten. Die Königin» sagte da-bey: sie für sich hätte sich nicht viel daraus gemacht.Indem sie ohnehin nichts mehr wünsche als den Tod.Doch hätte sie es nicht gewünscht oder gewollt in Rück-sicht auf das allgemeine Beste des ganzen KönigreichsSchottland» Als man endlich am Morgen, nachdemdieser Nebel zerstreut war, die Küste von Schott»land erblickte, so urtheiltcn manche, dieser Nebel be-deute, daß man in einem benebelten, unruhigen undin einer unangenehmen Verfassung befindlichen König-reich ans Land steigen werde. Wir liefen in Petit-Leith in den Hafen ein, und stiegen ans Land undlernten die Vorsteher dieses und des benachbartenArts, Jslcbvurg kennen» Dieser war eine kleine Mei-le entfernt. Die Königinn ging zu Pferd bis dahin,ihre Damen und Herrn aber folgten in Landwagen,mit Postpferden bespannt, so gut man sie hakte undmit sehr schlechtem Geschirr. Bcy diesem Aufzugsing die Königinn an zu weinen und sagte: hier gebees keine französische Pracht noch Feyerlichkeiten, nochstolze französische Reitpferde, die sie so lange genossenhabe, man müsse aber Geduld haben»
Noch schlimmer kams am Abend. Als sie sichtiahmlich zu Bette legen wollte, wvbcy sie in die Ab-ley Islebvurg, was in der That ein schönes Gebäudeist und kein schottisches Ansehen hat, cinquarkirt war,kamen fünf bis sechshundert Menschen aus der Stadtunter ihr Fenster, die ihr eine Nachtmusik mit schänd-lichen Violinen und kleinen Bässen (irebsLs) brachten,N» Denkwkrdigk. X-B» Z woran