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Das Glück war ihr hierin günstig. Denn dasich der Wind gelegt hatte, und man wieder rudernmußte, so legte man diese Nacht keine große Streckezurück, so daß bey Tagesanbruch die Küste von Frank«reich noch zu sehen war; da nun der Steuermann ihrenBefehl richtig befolgte, stand sie auf und sah Frankreichnoch, solange sie konnte. Als aber die Galeere weiterkam, schwand dieß schöne Land und mit ihm ihre Zufrie.denhcit und nun wiederholte sie noch die Worte: „Adjeu,Frankreich, nun ists auS, Adjeu, Frankreich, nun ist aus,Adjeu Frankreich, ich sehe dich wohl nie wieder"
Sie wünschte jetzt, daß eine englische Flotteerscheinen möchte, die wir sehr zu fürchten hatten, da«mit sie Ursache haben und gcnörhigt scyn möchte, um«zukehrcn und nachdem Hafen zu flüchten, aus dem sieausgelaufen war. Allein Gott wollte ihren Wunschhierin nicht erfüllen. Denn wir kamen ohne allenAnstoß glücklich nach Petit» Leith, wobcy ich diese kleineAnekdote erzählen will. Am ersten Abend, da wircingeschiffc waren, sagte der Herr von Chastelard ^),als er sah, daß man den Leuchtthurm anzündete, die«se wizige Rede: es bedürfte dieses LeuchtlhurmS unddieser Fakel nicht, um unS zur See zu leuchten.Die schönen Augen Vieler Königin:: werfen Strahlengenug, um das ganze Meer zu erleuchten, ja im Noch«fall sogar es in Flammen zu setzen.
Es ist ferner anzumerken, daß einen Tag zuvoran einem Sonntag früh, ehe wir in Schottland lan-deten, ein so starker Nebel entstand, daß wir nicht ein-mahl vom Hmterrheil im Schiff bis znm Vordertheilsehen konnten, worüber die Schifflcute sehr erstauntwaren, so daß man genöchigc war in hoher See vorAnker zu legen und das Senkbley auszuwerfen, umzu ichen, wo wir waren.
Dieser