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Love, der ebenfalls die ftinige hei'rakhetc; was mannachher auch noch in Spanien sah, wo der Marquisvon Aguilar ein Gleiches that, so wie noch viele anderedieses Landes, die hierin nicht allzubcdenklichsind, umden Glanz ihres Hauses nicht suchen zu lassen, und csin seinem Wohlstand zu erhalten, und die Güter nichtzu versplittcrn, wie wir in Frankreich thun.
Alle diese Betrachtungen hörte ich ihn und andre hier-über anstelle», ich lasse mich jedoch hier nichr näher dar-auf ein, um nicht zu weit von meinem eigentlichen Ge-genstände, der Kvniginn Maria, abzukommen»
Als sie, endlich beredet worden war, nachihrem Reich zu gehen, und als ihre Reise aufdas Frühjahr festgesetzt war, zögerte sie doch nochso lange, daß sichs von Monath zu Monath hinaus-schob, und sie endlich erst gegen das Ende des Mo-naths August unter Segel ging. Merkwürdig isthiebey, daß dieß Frühjahr a» dem ste abreisen sollte,so spät, so traurig und so frostig war, daß eS im Aprilnoch gar nirgends den Anschein hatte, als ob es grünwerden wollte. An Blumen war noch »ichc zu denken.Dieß gab denn den galanten Herrn am Hof Anlaß,allgemein und überall und hundertmahl zu sagen: dießFrühjahr habe seine sonstige Heiterkeit und Annehm-lichkeit in einen häßlichen stürmischen Winter verwan-delt, und wolle sich nicht mit seinem schönen Grünund FlorenS dunren Kindern schmücken, weil cs wegender Abreise dieser Kömginn Trauer ragen wolle. —Der Herr von Maiwnstcue, ei» vortrefflicher Cavalü rin den Wissenschaften so gut als in den Waffen, ver-fertigte hierauf eine sehr schöne Elegie.
Als demnach der Herbst angebrochen war, mußtedie Kömginn, so lange sie auch damit gezögert harre,
dem