Auf ihrem Durchzug nach Italien hielt Felo«nius in einem Ort an, wo gegenwärtig Florenz liegt;«s war eine Gegend am Flusse Arno, die ihm vorzüglichwohlgefiel und an der er viele Ähnlichkeit mit einerandern bemerkte, die ihm ehemahls im Lande der Me«der gefallen hatte. Er bauete deßwegen eine Stadtdaselbst, welche das heutige Florenz ist. Eben sobaute sein Kamerad Bon» die Stadt Bononien,Bologna genannt, welche beyde nahe bey einanderliegen.
Von dieser Zeit an hieß FeloniuS von den vielenEroberungen und Siegen im Lande der Meder, beyden Seinigcn lVleäieus, welcher Zunahme seither inder Familie blieb, so wie wir von Paulus lesen, derden Zunahmen lVlaceckonieus erhielt, weil er Make-donien vom Perseus erobert hatte, und eben so LeipisH.i>iLunu8, wegen seiner Eroberungen in Afrika..
Ich weiß nicht, wo der gedachte Herr vonBeaune diese Geschichte her haben mag. Indessen istes doch wahrscheinlich, daß er in Gegenwart deSKönigs und einer so glänzenden Versammlung, welcheLas Leichengefolge der Königinn auümachte, fle nichtangeführt haben würde, ohne gültige Autoritäten dazuzu haben. So ist also diese Abstammung himmel-weit entfernt von dieser neuen supponirten, die manunschicklicher Weise und ohne Grund diesem HauseMedicis geben will; wie dies; auch das oben gedach-te lügenhafte Buch vom Leben der Königinn thut.
Ferner führt der gedachte Herr Erzbischoff an,daß in den Chroniken steht, wie ein gewisser Eberhardvon Medicis, Herr von Florenz, nach mehrern Jah-ren auf dem Zug Karls des Großen gegen den Longo«bardischen König Didier ihm mit verschiedenen seiner