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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
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kündet; daher es auch die Lilien im Wappen führt,die der König Ludwig der Eilst« ihm zum Zeichen einerbeständigen Verbindung und Conföderation verlieh.

Von mütterlicher Seite stammt ste ursprünglichvuS einem der edelsten Hauser Frankreichs ab, daSnach Stamm, Herz und Neigung acht französisch ist,nähmlich aus dem großen Hause derer von Boulogneund der Trafen von Auvergne, von welchen bcyden eSschwer zu entscheiden ist, welches wohl die meiste Größeund merkwürdigste Thatcn aufzuweisen hak. Ich wisthier anführen, waS der Herr Erzbischofs von Boux-ges ^), ein so gelehrter und würdiger Prälat, als irgendeiner in der ganzen Christenheit (wiewohl einigesagen, er sey etwas leicht im Glauben und'hakte nichtProbe auf der Wage des heiligen Herrn Michaels,auf welcher dieser am Tage des Weltgerichts die gutenChristen abwägen soll) in dem Trauer« Sermon sagt,den er der gedachten Königin« zu Bkois hielt.

Zur Zeit, als jener großer Gallische FeldherrBrennus sein Heer durch ganz Italien und Griechen^land führte, befanden sich zween Französische Cavaeliers dabey, einer Rahmens Felonius, der andreRahmens Bono ^). Da diese die schlimme Absichtmerkten, welche Erennus faßte nach seinen schönenEroberungen hinzuzichen und den Tempel von Delphianzufallen, um sich und sein Heer mit diesem Kirchen«raub zu besudeln, verließen sie ihn beyde und gingenmit ihren Schiffen und Leuten nach Asien, wo sie sorief eindrangcn, daß sie ins Land der Meder kamen,das an Lydien und Persien gränzt. Nachdem sie hierverschiedene Eroberungen gemacht und große Siege er-fochten hatten, traten sie endlich den Rückzug an, umnach Frankreich zurückzugehen.

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