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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
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Vasallen zuzog und nachdem er ihm sehr wacker beyge«standen hatte in der gedachten Herrschaft Florenz be-stätigt und damit belehnt wurde. Verschiedene Jahredarauf zog ein Annemond von Medicis ebenfalls Herrvon Florenz, mit mehrern seiner Getreuen nach dem ge-lobten Lande, mit Gottfried von Bouillon, wo er bcyder Belagerung von Nizea in Asien starb.

So erhielt sich dieß Haus stets in seiner Größe,bis Florenz durch die einheimischen Kriege in Italienzwischen den Kaisern und ihren Italienischen Untertha«nen zur Republik wurde, in welcher Periode erlauchtePersonen aus diesem Hause ihre Tapferkeit und ihreHoheit von Zeit zu Zeit an den. Tag legten. Sosehen wir in diesen letzten Jahrhunderten den großenCosmus von Medicis, der durch seine Heere, Fahr-zeuge und Flotten, bis an die entferntesten Gränzendes mittelländischen Meers und des Orients dasSchrecken der Türken war, so daß er zu seiner Zeitvon keinem, auch dem Größten, nicht an Macht, Vor«trefflichkeit und Schätzen übertroffen wurde, wie Ra«phael von Volatcrra davon schreibt.

Die von ihm erbauten Tempel und heilige Oer-ter, die bis nach Jerusalem von ihm gestifteten Hospi-täler sind ein einleuchtender Beweis von seiner Got-tesfurcht und Großmuth.

Es war ferner Laurentius von Medicis, devdurch seine vortrefflichen Handlungen den Zunahmendes Großen erhielt. Die beydcn großen und ehr-würdigen Päpste Leo und Clemens und so viele andreCardinäle und große Männer, sind aus diesem Hauseund dann auch jener große CosmuS von Toskana;so weise und einsichtsvoll, als je einer war. Kurzman kann diesem Hause Medicis in keiner Rücksicht

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