der Ligue.
mahls als Unterhandlerinn war ihm die KöniginnMutter bis. St. Bris entgegen gegangen; aberumsonst von den Schönen ihres Hofes, umsonstvon ihrer reizenden Enkelinn, Christine von Lo-thringen, begleitet. Sie gewann nichts, als densteigenden Argwohn der Guisen. Doch diese freutesich ja der König durch solche Annäherungen an ih-ren Gegner unaufhörlich zwischen Furcht undHof-nung zu setzen, ohne zu bedenken, wohin dies,wenn sie einmal zum letzten Schritt getrieben wür-den, am Ende führen müßte.
Guise kam mit innerm Widerstreben diesemExtrem immer näher. Er war, was man immerist, wenn man Parthie gemacht hat; er war nichtmehr allein seiner Schritte Meister. Beging derliguistische Unionsrath Uebereilungen, so mußte erwenigstens zum Theil sich mit fortreissen lassen.Und dafür, daß in diesem Rache des unbesonne-nen genug beschlossen und gewagt wurde, hatte derspanische Einfluß aufs beste gesorgt. Denn Spa-niens Cabale war die versteckte Hand, welche imSeitengrund der Schaubühne alle Maschinen inBewegung setzte, blos um Frankreich durch be-ständige Unruhen, sie kommen, von wem sie wollen,von aller neuen Theilnahme an dem Kampfe derNiederländer gegen seine Unterdrückung zurückzu-halten. lind wollte Guise diesem herrschsüchttgstender damaligen Cadinete nicht mit Bereitwilligkeitzum Werkzeuge gegen den Frieden seines -Bacer-
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