Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
XXII
Einzelbild herunterladen
 

XXII

Fortgang und Ende

gefährlichsten Momenten ohne Unterstützung derTapferkeit des Navarresers überlassen wollte.

Mochte der Guife die Absicht des Königsnoch so hell durchschauen. Der Ausspruch bliebWille des Königs. Und sobald es nur vorüber-gehende Anstrengung kostete, war dieser auch ge-wandt genug, seine Entschlüsse gehen zu machen.So kamen jetzt schnell neue Geldbeträge und sodie drei) Heere wörtlich zusammen, von welchen dasunter Mayenne gegen die Hugonotten nachGuien-ne bald blos deswegen vorgerückt zu seyn schien, umden Navarreser aus dem Zustand, welcher für ihnimmer der gefährlichste war, aus seiner Müsse, auf-zuwecken. Auf allen Seiten sah sich Mayennezmückgedrängt. Selbst die Blize, welche Ssttder V. auf spanische Inspiration vom Kapitol herschleuderte, machten den sieggewohnten Kezer,den doppelt verwünschten Apostaten der Kirche, inseinen Fortschritten nicht stutzend. Er überließ esseinem Mvrnay, in gleichen Tönen dagegen zudonnern, unter dem Zunicken aller Gläubigengegen den Antichrist auf den sieben Hügeln alleersinnliche Bannflüche wiederschallen zu lassen unddurch nachdrückliche Manifeste ganz Frankreichanstatt des Glaubens zur Treue aufzufordern. Erselbst aber focht und siegte nicht nur mit den Waf-fen ; er blieb dießmahl selbst da, wo er sonst sel-ten ohne Erniedrigung wegkam, Sieger. Aber-mahls