o SMV Fortgang und Ende
lands dienen; so wußte er wohl, daß es demselbenein leichtes seyn würde, an seinem Gegner Kctzereylind Privathaß zu übersehen, sobald er nur für denStolz des Universalmonarchen, Philipps, brauch-barer scheinen würde.
Entschlüsse zu entscheidenderen Versuchen ge-gen den König selbst, kamen wahrscheinlich bey derLigue gerade um diese Zeit zur Reife, da, nach demäußern Scheine zu urtheilen, eine gewisse Stilleüber die Bewegungen der Parthieen sich verbrei-tet hatte. Man findet jetzt die ersten Attentate aufdie Freyheit, wo nicht selbst auf das Leben des Kö-nigs. Sein gutes Glück entdeckte sie ihm so oftund mit so leichter Mühe, als ob er selbst hierdurchin seiner Sorglosigkeit bestärkt werden sollte, daer einmal sich alles zum Spiel zu machen gewohntwar. Nicht genug, daß er, sobald er alles umsich her in widerstreitende Bewegung gesetzt hatte,unbekümmert die Zwischenzeit (i 586) zu Lyon ver-tändelte. Zum Scherz beleidigte er zugleich dieGesandte der teutschen Freunde der Hugonotten.Und da diese entrüstet, in einer Art von Kreuzzugnach Frankreich einströmen, so ist es wieder meistzum Scherz, daß er gegen sie, während Guise dieUnbesonnenheit ihrer Anführer zu ihrem Untergangmit Feldherrnklugheit benutzte, auch zu Felde ziehtund dann die schrecklichen Niederlagen, durch wel,
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