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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
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der LLgue.

den waren, für die Ligue selbst zu erhalten und so-gar die Truppen derselben aus dem Schatze desKönigs bezahlen zu lassen. Da dieser seine Ruhedurch so demüthigende Einwilligungen erkaufthatte, so war es sehr zu vermuthen, daß er auchdie Ausführung des Verwüligten, den Vertil-gungskrieg gegen den Ketzer aus Navarra/ denGuisen auf ihre Gefahr überlassen würde, um un-gestört das niedrig erworbene zu genüßen. Hein-rich III. allein mochte dieß gewählt haben.

Aber seinen Lieblingen war es unerträglich,den Guisen in dieser Allmacht zu erblicken. EpemonSHeftigkeit konnte sich nicht einmahl gegen einenNebenbuhler zurückhalten. Und Ioyeuse wähntesogar den Augenblick gesunden zu haben, umselbst an dem Ketzer aus Navarra zum Ritter zuwerden, mit einemmahl durch dessen Vertilgungsich den Katholiken unentbehrlich zu machen,und zum Lohne die Stelle des Guisen an ihrerSpitze einzuneymen. Kaum bedurfte es bey demKönig der Aufreizungen seiner Geliebten. Seineigner charakteristischer Hang war es, die, welcheihm etwas abzugewinnen strebten, aufs höchstekommen zu lasten und dann aus dem Verwilligtenselbst für sich neue Vortheiie zu ziehen. Hatte er dochzu Bims im entscheidendsten Moment die ganzedigue durch ein einziges Wort getäuscht, indemer dem Körper, welcher ihn zerstören wollte,sich selbst zum Haupte gab. Auch jetzt sollte die

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