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Fortgang und Ende
Bekam Er nur nur den König so weit in seineGewalt, daß dieser mit ihm gemeine Sache gegendie Succeffion der Bourbone zu machen entschie-den genölhigt war, so war sein Ziel erreicht. Unddazu konnte ex hoffen ohne offenbaren Bruch denKönig zu vermögen, weil auf dessen Hang zurMuffe für seine Lustbarkeiten eben so viel als aufdie laute Unzufriedenheit und Verachtung, welcheder größte Theil der Nation auf ihn geworfenhatte, beynahe alles zu rechnen war. Es konntehinreichend scheinen, wenn man nur dem Königseine äussere und innere Schwäche so fühlbar zumachen sich bestrebte, daß er, um Ruhe zu haben,den Guisen die Bourbone aufopferte, und dannwenigstens seinen Nahmen den erstercn borgte,um auf diese mit zernichtender Macht loszustürzen.
Höchstwahrscheinlich würde sich der Held derLigue auf diese Aussichten eingeschränkt > haben.Er ließ sich offenbar höchst ungerne überreden,gegen den König seinen Degen zu ziehen, weil er,!» bald er einmahl gezogen hatte, wie er selbst sagte,,-die Scheide für weggeworfen halten" mußte.Eine achte Fehde ward bloß zum Schein begon-nen, um durch die Pacisication von Nemours(7 Jul. iZ 85 .) den König gegen die Hugonottenan ganz entscheidende Erklärungen zu binden,Sicherheitsplatze, wie sie vorher nur von d nKetzern gefordert und dem Hofe adgcnöthigt wor-den