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und Erzieher mehr vorfinden. Unsre Cultur leidet anNichts mehr, als an dem Überfluss anmaasslicher Ecken-steher und Bruchstück-Humanitäten; unsre Universitätensind, wider Willen, die eigentlichen Treibhäuser fürdiese x\rt Instinkt-Verkümmerung des Geistes. Und ganzEuropa hat bereits einen Begriff davon — die grossePolitik täuscht Niemanden . . . Deutschland gilt immermehr als Europa’s Flachland. — Ich suche noch nacheinem Deutschen, mit dem ich auf meine Weise ernstsein könnte, — um wie viel mehr nach einem, mit demich heiter sein dürfte! — Götzen-Dämmerung: ah w'erbegriffe es heute, von was für einem Ernste sichhier ein Philosoph erholt! — Die Heiterkeit ist an unsdas Unverständlichste . . .
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Man mache einen Überschlag: es liegt nicht nurauf der Hand, dass die deutsche Cultur niedergeht, esfehlt auch nicht am zureichenden Grund dafür. Niemandkann zuletzt mehr ausgeben als er hat: — das gilt vonEinzelnen, das gilt von Völkern. Giebt man sich fürMacht, für grosse Politik, für Wirthscliaft, Weltverkehr,Parlamentarismus, Militär-Interessen aus, — giebt mandas Quantum Verstand, Ernst, Wille, Selbstüberwindung,das man ist, nach dieser Seite weg, so fehlt es auf derandren Seite. Die Cultur und der Staat — man betrügesich hierüber nicht — sind Antagonisten: „Cultur-Staat“ist bloss eine moderne Idee. Das Eine lebt vom Andern,das Eine gedeiht auf Unkosten des Anderen. Alle grossenZeiten der Cultur sind politische Niedergangs-Zeiten: wasgross ist im Sinn der Cultur, war unpolitisch, selbst anti-politisch . . . Goethen gieng das Herz auf bei dem