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kein Fragezeichen in Absicht ihrer Gelehrsamkeit — mankann ohne Geist sogar ein grosser Gelehrter sein —,aber in jedem andren Betracht bleibt er ein Problem. —Wo fände man sie nicht, die sanfte Entartung, die dasBier im Geiste hervorbringt! Ich habe einmal in einembeinahe berühmt gewordnen Fall den Finger auf einesolche Entartung gelegt — die Entartung unsres erstendeutschen Freigeistes, des klugen David Strauss, zumVerfasser eines Bierbank-Evangeliums und „neuen Glau-bens“ . . . Nicht umsonst hatte er der „holden Braunen“sein Gelöbniss in Aversen gemacht—Treue bis zum Tod...
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— Ich sprach vom deutschen Geiste: dass er gröberwird, dass er sich verflacht. Ist das genug? —Im Grundeist es etwas ganz Anderes, das mich erschreckt: wie esimmer mehr mit dem deutschen Ernste, der deutschenTiefe, der deutschen Leidenschaft in geistigen Dingenabwärts geht. Das Pathos hat sich verändert, nicht blossdie Intellektualität. — Ich berühre hier und da deutscheUniversitäten: was für eine Luft herrscht unter derenGelehrten, welche öde, welche genügsam und lau ge-wordne Geistigkeit! Es wäre ein tiefes Missverständniss,wenn man mir hier die deutsche Wissenschaft einwendenwollte — und ausserdem ein Beweis dafür, dass mannicht ein Wort von mir gelesen hat. Ich bin seit sieb-zehn Jahren nicht müde geworden, den entgeistigendenEinfluss unsres jetzigen Wissenschafts-Betriebs an’s Lichtzu stellen. Das harte Helotenthum, zu dem der unge-heure Umfang der Wissenschaften heute jeden Einzelnenverurtheilt, ist ein Hauptgrund dafür, dass voller, reicher,tiefer angelegte Naturen keine ihnen gemässe Erziehung