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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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gewisses Befinden erzeugte, wurden als Ursache des-selben missverstanden. Thatsächlich machen wir es imWachen ebenso. Unsre meisten Allgemeingefühle jedeArt Hemmung, Druck, Spannung, Explosion im Spielund Gegenspiel der Organe, wie in Sonderheit der Zustanddes nervus syvipathims erregen unsren Ursachentrieb:wir wollen einen Grund haben, uns so und so zubefinden, uns schlecht zu befinden oder gut zu befinden.Es genügt uns niemals, einfach bloss die Thatsache, dasswir uns so und so befinden, festzustellen: wir lassen dieseThatsache erst zu, werden ihrer bewusst, wennwir ihr eine Art Motivirung gegeben haben. DieErinnerung, die in solchem Falle, ohne unser Wissen, inThätigkeit tritt, führt frühere Zustände gleicher Art unddie damit verwachsenen Causal-Interpretationen herauf,nicht deren Ursächlichkeit. Der Glaube freilich, dassdie Vorstellungen, die begleitenden Bewusstseins-Vor-gänge die Ursachen gewesen seien, wird durch dieErinnerung auch mit heraufgebracht. So entsteht eineGewöhnung an eine bestimmte Ursachen-Interpre-tation, die in Wahrheit eine Erforschung der Ursachehemmt und selbst ausschliesst.

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Psychologische Erklärung dazu. Etwas Un-bekanntes auf etwas Bekanntes zurückführen, erleichtert,beruhigt, befriedigt, giebt ausserdem ein Gefühl vonMacht. Mit dem Unbekannten ist die Gefahr, die Unruhe,die Sorge gegeben, der erste Instinkt geht dahin, diesepeinlichen Zustände wegzuschaffen. Erster Grundsatz:irgend eine Erklärung ist besser als keine. Weil es sichim Grunde nur um ein Loswerdenwollen drückender