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gewisses Befinden erzeugte, wurden als Ursache des-selben missverstanden. — Thatsächlich machen wir es imWachen ebenso. Unsre meisten Allgemeingefühle — jedeArt Hemmung, Druck, Spannung, Explosion im Spielund Gegenspiel der Organe, wie in Sonderheit der Zustanddes nervus syvipathims — erregen unsren Ursachentrieb:wir wollen einen Grund haben, uns so und so zubefinden, — uns schlecht zu befinden oder gut zu befinden.Es genügt uns niemals, einfach bloss die Thatsache, dasswir uns so und so befinden, festzustellen: wir lassen dieseThatsache erst zu, — werden ihrer bewusst —, wenn■wir ihr eine Art Motivirung gegeben haben. — DieErinnerung, die in solchem Falle, ohne unser Wissen, inThätigkeit tritt, führt frühere Zustände gleicher Art unddie damit verwachsenen Causal-Interpretationen herauf, —nicht deren Ursächlichkeit. Der Glaube freilich, dassdie Vorstellungen, die begleitenden Bewusstseins-Vor-gänge die Ursachen gewesen seien, wird durch dieErinnerung auch mit heraufgebracht. So entsteht eineGewöhnung an eine bestimmte Ursachen-Interpre-tation, die in Wahrheit eine Erforschung der Ursachehemmt und selbst ausschliesst.
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Psychologische Erklärung dazu. — Etwas Un-bekanntes auf etwas Bekanntes zurückführen, erleichtert,beruhigt, befriedigt, giebt ausserdem ein Gefühl vonMacht. Mit dem Unbekannten ist die Gefahr, die Unruhe,die Sorge gegeben, — der erste Instinkt geht dahin, diesepeinlichen Zustände wegzuschaffen. Erster Grundsatz:irgend eine Erklärung ist besser als keine. Weil es sichim Grunde nur um ein Loswerdenwollen drückender