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etwas Anderem gilt als Einwand, als Werth-Anzweifelung.Alle obersten Werthe sind ersten Ranges, alle höchstenBegriffe, das Seiende, das Unbedingte, das Gute, dasWahre, das Vollkonimne — das Alles kann nicht ge-worden sein, muss folglich causa sui sein. Das Allesaber kann auch nicht einander ungleich, kann nicht mitsich im Widerspruch sein . . . Damit haben sie ihrenstupenden Begriff „Gott“ . . . Das Letzte, Dünnste, Leerstewird als Erstes gesetzt, als Ursache an sich, als ensrealissimum . . . Dass die Menschheit die Gehirnleidenkranker Spinneweber hat ernst nehmen müssen! — Undsie hat theuer dafür gezahlt! . . .
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— Stellen wir endlich dagegen, auf welche ver-schiedne Art wir (— ich sage höflicher Weise wir . . .)das Problem des Irrthums und der Scheinbarkeit in’sAuge fassen. Ehemals nahm man die Veränderung, denWechsel, das Werden überhaupt als Beweis für Schein-barkeit, als Zeichen dafür, dass Etwas da sein müsse, dasuns irre führe. Heute umgekehrt sehen wir genau soweit, als das Vernunft-Vorurtheil uns zwingt, Einheit,Identität, Dauer, Substanz, Ursache, Dinglichkeit, Seinanzusetzen, uns gewissermaassen verstrickt in den Irrthum,necessitirt zum Irrthum; so sicher wir auf Grund einerstrengen Nachrechnung bei uns darüber sind, dass hierder Irrthum ist. Es steht damit nicht anders, als mit denBewegungen des grossen Gestirns: bei ihnen hat derIrrthum unser Auge, hier hat er unsre Sprache zumbeständigen Anwalt. Die Sprache gehört ihrer Ent-stehung nach in die Zeit der rudimentärsten Form vonPsychologie: wir kommen in ein grobes Fetischwesenhinein, wenn wir uns die Grundvoraussetzungen der