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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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Und was für feine Werkzeuge der Beobachtunghaben wir an unsren Sinnen! Diese Nase zum Beispiel,von der noch kein Philosoph mit Verehrung und Dank-barkeit gesprochen hat, ist sogar einstweilen das deli-kateste Instrument, das uns zu Gebote steht: es vermagnoch Minimaldifferenzen der Bewegung zu constatiren,die selbst das Spektroskop nicht constatirt. Wir besitzenheute genau soweit Wissenschaft, als wir uns entschlossenhaben, das Zeugniss der Sinne anzunehmen, als wirsie noch schärfen, bewaffnen, zu Ende denken lernten. DerRest ist Missgeburt und Noch-nicht-Wissenschaft: willsagen Metaphysik, Theologie, Psychologie, Erkenntniss-theorie. Oder Formal-Wissenschaft, Zeichenlehre: wie dieLogik und jene angewandte Logik, die Mathematik. Inihnen kommt die Wirklichkeit gar nicht vor, nicht einmalals Problem; ebensowenig als die Frage, welchen Werthüberhaupt eine solche Zeichen-Convention, wie die Logikist, hat.

Die andre Idiosynkrasie der Philosophen ist nichtweniger gefährlich: sie besteht darin, das Letzte und dasErste zu verwechseln. Sie setzen Das, was am Endekommt leider! denn es sollte gar nicht kommen!diehöchsten Begriffe, das heisst die allgemeinsten, dieleersten Begriffe, den letzten Rauch der verdunstendenRealität an den Anfang als Anfang. Es ist dies wiedernur der Ausdruck ihrer Art zu verehren: das Höheredarf nicht aus dem Niederen wachsen, darf überhauptnicht gewachsen sein . . . Moral: Alles, was erstenRanges ist, muss causa sui sein. Die Herkunft aus