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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
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gerade in einem Falle aufgegangen, wo ihr am stärkstendas gelehrte und ungelehrte Vorurtheil entgegensteht:ich erkannte Sokrates u nd P lato als Verfall s-Symptome,als Werkzeuge der griechischen Auflösung, als pseudo-griechisch, als antigriechisch (Geburt der Tragödie 1872).Jener consensus sapientium das begriff ich immerbesser beweist am wenigsten, dass sie Recht mit demhatten, worüber sie übereinstimmten: er beweist vielmehr,dass sie selbst, diese Weisesten, irgend worin physio-logisch übereinstimmten, um auf gleiche Weise negativzum Leben zu stehn, stehn zu müssen. Urtheile,Werthurtheile über das Leben, für oder wider, könnenzuletzt niemals wahr sein: sie haben nur Werth alsSymptome, sie kommen nur als Symptome in Betracht,an sich sind solche Urtheile Dummheiten. Man mussdurchaus seine Finger darnach ausstrecken und denVersuch machen, diese erstaunliche finesse zu fassen,dass der Werth des Lebens nicht abgeschätztwerden kann. Von einem Lebenden nicht, weil einsolcher Partei, ja sogar Streitobjekt ist, und nicht Richter;von einem Todten nicht, aus einem andren Grunde.Von Seiten eines Philosophen im Werth des Lebensein Problem sehn, bleibt dergestalt sogar ein Einwurfgegen ihn, ein Fragezeichen an seiner Weisheit, eineUnweisheit. AVie? und alle diese grossen AVeisensie wären nicht nur dccadents, sie wären nicht einmalweise gewesen? Aber ich komme auf das Problemdes Sokrates zurück.

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Sokrates gehörte , seiner Herkunft nach , zumniedersten Atolle: Sokrates w'ar Pöbel. Man weiss, mansieht es selbst noch, wie hässlich er war. Aber Hässlich-