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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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heit sind^ eines Zeitalters würdig - , das die Nachwelteinmal mit scheuer Ehrfurcht das klassische Zeit-alter des Kriegs nennen wird. Wagner verstand zucommandiren; er war auch damit der grosse Lehrer. Ercommandirte als der unerbittliche Wille zu sich, als dielebenslängliche Zucht an sich: AVagner, der vielleicht dasgrösste Beispiel der Selbstvergewaltigung abgiebt, dasdie Geschichte der Künste hat ( selbst Alfieri, sonstsein Nächstverwandter, ist noch überboten. Anmerkungeines Turiners).

12.

Mit dieser Einsicht, dass unsre Schauspieler ver-ehrungswürdiger als je sind, ist ihre Gefährlichkeit nichtals geringer begriffen . . . Aber wer zweifelt noch daran,was ich will, w r as die drei Forderungen sind, zudenen mir diesmal mein Ingrimm, meine Sorge, meineLiebe zur Kunst den Mund geöffnet hat?

Dass das Theater nicht Herr über die Künstewird.

Dass der Schauspieler nicht zum Verführer derEchten wird.

Dass die Musik nicht zu einer Kunst zu lügen'wird.

Friedrich Nietzsche.