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Sie eigentlich? Ziehn Sie ab! Schlafen Sie gefälligstweiter!“ — In summa: eine Scene voller mythologischerSchauder, bei. der der Wagnerianer ahnt . . .
— „Aber der Gehalt der Wagnerischen Texte! ihrmythischer Gehalt, ihr ewiger Gehalt!“ — Frage: wieprüft man diesen Gehalt, diesen ewigen Gehalt? — DerChemiker antwortet: man übersetzt Wagnern in’s Reale,in’s Moderne, — seien wir noch grausamer! in’s Bürger-liche! Was wird dabei aus Wagner? •— Unter uns, ichhabe es versucht. Nichts unterhaltender, Nichts fürSpaziergänge mehr zu empfehlen, als sich Wagnern inverjüngten Proportionen zu erzählen: zum BeispielParsifal als Candidaten der Theologie, mit Gymnasial-bildung (— letztere als unentbehrlich zur reinen Thor-heit). Welche Überraschungen man dabei erlebt! Wür-den Sie es glauben, dass die Wagnerischen Heroinensammt und sonders, sobal d m an nur erst den heroischen WBalg .abgestreift hat, zum Verwechseln Madame Bovaryähnlich sehn! — wie man umgekehrt auch begreift, dasses Flaubert freistand, seine Heldin in’s Skandinavischeoder Karthagische zu übersetzen und sie dann, mytholo-gisiert,-Wagnern als Textbuch anzubieten. Ja, in’s Grossegerechnet, scheint Wagner sich für ke ine...andern Pro-bleme interessirt zu haben, als die, welche heute diekleinen Pariser decadents interessiren. Immer fünf Schritteweit vom Hospital! Lauter ganz moderne, lauter ganzgrossstädtische Probleme.! zweifeln Sie nicht daran!...Haben Sie bemerkt (es gehört in diese Ideen-Association),dass die Wagnerischen Heldinnen keine Kinder be-kommen? — Sie können’s nicht . . . Die Verzweiflung,mit der Wagner das Problem angegriffen hat, Siegfriedüberhaupt geboren werden zu lassen, verräth, wiemodern er in diesem Punkte fühlte. — Siegfried „eman-