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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
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Fall imRing) Bewundern Sie in Sonderheit diesenletzten Tiefsinn! Verstehn Sie ihn? Ich hüte mich,ihn zu verstehn . . . Dass man noch andre Lehren ausden genannten Werken ziehn kann, möchte ich eher be-weisen als bestreiten. Dass man durch ein WagnerischesBallet zur Verzweiflung gebracht werden kann undzur Tugend! (nochmals der Fall Tannhäuser) Dass esvon den schlimmsten Folgen sein kann, wenn man nichtzur rechten Zeit zu Bett geht (nochmals der Fall Lohen-grins). Dass man nie zu genau wissen soll, mit wemman sich eigentlich verheirathet (zum dritten Mal der FallLohengrins). Tristan und Isolde verherrlichen den voll-kommnen Ehegatten, der, in einem gewissen Falle, nurEine Frage hat:aber warum habt ihr mir das nichteher gesagt? Nichts einfacher als das! Antwort:

Das kann ich dir nicht sagen;

und was du trägst,das kannst du nie erfahren.

Der Lohengrin enthält eine feierliche In-Acht-Erklärungdes Forschens und Fragens. Wagner vertritt damit denchristlichen Begriffdu sollst und musst glauben. Esist ein Verbrechen am Höchsten, am Heiligsten, wissen-schaftlich zu sein . . Der fliegende Holländer predigt dieerhabne Lehre, dass das Weib auch den Unstätestenfestmacht, Wagnerisch geredet,erlöst. Hier gestattenwir uns eine Frage. Gesetzt nämlich, dies wäre wahr,wäre es damit auch schon wünschenswerth? Was wirdaus demewigen Juden, den ein Weib anbetet undfestmacht? Er hört bloss auf, ewig zu sein; er ver-heirathet sich, er geht uns Nichts mehr an. InsWirkliche übersetzt: die Gefahr der Künstler, der Genies und das sind ja dieewigen Juden liegt im Weibe:die anbetenden Weiber, sind ihr Verderb. Fast Keiner