Verleugnen — Vernunft
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Verleugnen: Erst, wenn ihr mich alle verleugnet habt, will ich euchwiederkehren XV, 5.
Verleumdung: Verleumdungen sind Krankheiten anderer, die an deinemLeibe ausbrechen III, 332 — Du bist in der Achtung gestiegen; er hältes bereits für nötig, dich zu verleumden XII, 163 — Ich begreife nicht,wozu man nötig hat, zu verleumden XII, 298 — Die große Schule derVerleumdung XV, 485.
Verlogenheit s. a. Lüge: Verlogenheit von Jahrtausenden XV, 117.
Verlust: Verluste, welche der Seele Erhabenheit mitteilen IV, 370.
Vermögen: Wollt nichts über euer Vermögen! VI, 42if.
Verneinung s. a. Negieren, Nein: Wegsehen sei unsere einzige Ver-neinung V, 209 — Sich gegenseitig der Verletzung, der Gewalt, derAusbeutung enthalten, ist Wille zur Verneinung des Lebens VII, 237 —Die Weltverneinung ein unglaublicher Standpunkt IX, 111 — Eine ver-neinende Moral höchst großartig, weil sie so wundervoll unmöglichX, 164 — Verneinung des Lebens X, 419 — Ich will alles, was ichverneine, ordnen und das ganze Lied absingen XII, 224 — ExtremsteForm der Weltverneinung XIII, 102 — Die „Verneinung des Lebens“als Ziel des Lebens eine Wahnwitz-Interpretation XVI, 166 — Die bisherverneinten Seiten des Daseins als wünschenswert begreifen XVI, 383.
Vernichten: Genossenschaft von Menschen, welche „Vernichter“ heißenwollen X, 42of. — Die Lust selbst am Vernichten XV, 101 — Ich binder Vernichter par excellence XV, 118.
Vernunft s. a. Intellekt, Verstand: Die Unvernunft einer Sache ist keinGrund gegen ihr Dasein II, 369 — Unsere menschliche Vernunft nichtallzu vernünftig III, 190 — Das Vertrauen auf die Vernunft ein morali-sches Phänomen IV, 8 — Alle Dinge werden allmählich mit Vernunftdurchtränkt IV, 13 — Die Vernunft der Menschheit wächst so außer-ordentlich langsam IV, 1 o 1 f. — Die Vernunft ist durch einen Zufall indie Welt gekommen IV, 125 — Nicht nur die Vernunft von Jahrtausen-den - auch ihr Wahnsinn bricht an uns aus VI, 113 — Ein wenigVernunft ist verstreut von Stern zu Stern VI, 243 — Die Vernunft istnur ein Werkzeug VII, 122 — Die Vernunft, der Ernst, die Herrschaftüber die Affekte haben sich teuer bezahlt gemacht VII, 350 — SeinemIch den Glauben versagen, eine Vergewaltigung und Grausamkeit ander Vernunft VH, 428 h — Hüten wir uns vor kontradiktorischen Be-griffen wie „reine Vernunft“ VII, 429 — Die „Vernunft“ in der Philo-sophie VIII, 76 — Heute sehen wir uns genau so weit im Irrtum ver-strickt, als das Vernunft-Vorurteil uns zwingt, Einheit, Substanz usw.anzusetzen VIII, 79 — Die praktische Vernunft ist Mangel an intellek-tuellem Gewissen VIII, 228 — Der vernünftige Mensch und der intuitiveMensch X, 206 — Es gibt Gebiete, wo die ratio nur Unfug anrichtenwird X, 392 — Das einzig Vernünftige, was wir kennen, ist das bischenVernunft des Menschen X, 414 — Ohne Wissen ist die Vernunft etwasganz Törichtes XII, 156 — Die Vernunft ist ein langsam sich ent-wickelndes Hilfsorgan XII, 157 — Sich an die Vernunft halten wäreschön, wenn es eine Vernunft gäbe XU, 172 — Vernunft ist auch noch