380 Verpflanzung — Verstellung
im Weisesten die Ausnahme XII, 243 — Was wißt ihr davon, wie einWahnsinniger die Vernunft liebt! XU, 246 — Lob der kühlen, dialek-tischen Vernunft XU, 396 — Die Gegenbewegung gegen die absoluteAutorität der „Vernunft“ XIV, 5 — Die Vernunft ist die Philosophiedes Augenscheins XIV, 27 — Asketismus: nur die Vernunft ausbildenXIV, 310 — Wie tief die Vernunft dem Grunde der Dinge zukommtXIV, 323 — Vernunft ist ein Verhältniszustand verschiedener Leiden-schaften und Begehrungen XV, 419 — Die höchste Vernünftigkeit ist einkalter Zustand XV, 464 — Die Voraussetzung, daß die menschliche Ver-nunft recht behält, ist eine Biedermanns-Voraussetzung XVI, 5 — Psycho-logische Ableitung unseres Glaubens an die Vernunft XVI, 15 — r DieEntwicklung der Vernunft ist das Zurechtmachen zum Gleichen XVI, 27
— Die Vernunft eine bloße Idiosynkrasie bestimmter Tierarten XVI, 28
— Die Vernunft ist die Philosophie der grauen Begriffe XVI, 34 — DieUnvernunft ist gehaßt worden XVI, 72 — Vernunft als eine Offen-barungsquelle über An-sich-Seiendes XVI, 75 — „Vernunft“, entwickeltauf den Vorurteilen der Sinne XVI, 76 — Der Philosoph, der eine Ver-nunftwelt erfindet, wo die Vernunft und die logischen Funktionen adäquatsind XVI, 90 — Wer die Vernünftigkeit vorwärts stößt, treibt damitauch die Narrheit aller Art zu neuer Kraft XVI, 365.
Verpflanzung: Geistige und leibliche Verpflanzung als Heilmittel UI, 296.
Verrat: Verräter-Meisterstück II, 283.
Verschlagenheit: Verschlagenheit des Opfertiers IV, 286.
Verschwendung: Er verschwendet seinen Geist mit der Unvernunft derVerschwenderin Natur V, 191 — Ein Verschwender mit tausend HändenXII, 255.
Versöhnung: Auf dem Altar der Versöhnung U, 286.
Versprechen: Die Worte machen ein Versprechen unkräftiger IV, 267 f.
Verständlichkeit: Man will nicht nur verstanden werden, wenn manschreibt, sondern auch nicht verstanden werden V, 3 40 ff.
Verstärkung: Die künstliche Verstärkung XVI, 315.
Verstand s. a. Intellekt, Vernunft: Die erlangte Reife des Verstandesbekundet sich im Sichgenügenlassen III, 181 — Unser Verstand eineFlächenkraft X, 129 — Wer dem Verstand nicht zu trauen wagt, suchtihn zu verdächtigen XI, 18 — Der Verstand ein Hemmungsapparatgegen das Sofort-Reagieren auf das Instinkt-Urteil XVI, 231.
Versteckt: Die Versteckten IV, 339.
Verstehen: Verstehen heißt, eine Sache so bestimmt als möglich sich aufuns abgrenzen lassen XI, 284 — Verstehen ursprünglich eine Leid-empfindung und Anerkennen einer fremden Macht XUI, 179 — „Ver-stehen“ das heißt: etwas Neues ausdrücken können in der Sprache vonetwas Altem XVI, 10.
Verstellung: Im Verkehr mit den Menschen ist wohlwollende Verstellungnötig II, 271 — Verstellung als Pflicht IV, 230 — Bei allem, was einMensch sichtbar werden läßt, fragen: was soll es verbergen IV, 338 —Verstellung vor „seinesgleichen“ als Ursprung der Herden-Moral XIV,85 — Die Zunahme der „Verstellung“ gemäß der aufwärtssteigenden