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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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378
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378 Vergebung Verletzung

Liebe zur Vergangenheit XIV, 273 Die Überwältigung der Vergangen-heit XTV, 301.

Vergebung: Man hat gar nichts zu vergeben III, 238 Ich hasse dieMenschen, die nicht zu vergeben wissen XII, 292 Vergeben und ver-gessen XIV, 304.

Vergeltung: Schmutz der Worte: Rache, Strafe, Lohn, Vergeltung VI, 136

Es gibt keine Vergeltung VI, 291 Man muß vergelten: Gutes undSchlimmes VII, 107 Fortwirken des alten jus talionis XI, 265 Esgibt keine Vergeltung XII, 282 Im Meere der großen Liebe ist dieVergeltung ertrunken XII, 316 Vergeltung ist nur eine Heucheleiund Schönfärberei des sich Rächenden XIII, 189 Meine Art Ver-geltung XV, 17.

Vergessen: Daß es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen IV, 126

Wie lieblich ist es, daß wir vergessen VI, 317 Vergeßlichkeit istein aktives Hemmungsvermögen VII, 343 b Göttlich ist des VergessensKunst! Vm, 392 Vielleicht kann der Mensch nichts vergessen X, 136

Es gibt kein Vergessen XII, 227 Daß es ein Vergessen gibt, istnoch nie bewiesen worden XII, 303- Was vergaß ich nicht! XIV, 281.

Vergleichung: Wir leben im Zeitalter der Vergleichung XV, 303.

Vergnügung s. a. Hedonismus: Diese Sklaven sind mit ihren Ver-gnügungen so mittelmäßig XII, 202.

Verheiratung s. a. Ehe: Sich verheiraten wollen und den Sinn des Lebensdarüber verlieren XII, 202.

Verkehr s. a. Umgang: Der Mensch im Verkehr II, 26gff. Im nächstenVerkehre III, 326 Die Menschen verkehren zuviel und büßen dabeisich ein XI, 56 In allem Verkehr von Menschen dreht es sich nurum Schwangerschaft XII, 317 Wir erdichten erst den Menschen, mitdem wir verkehren XII, 318 Im Verkehr mit Menschen repräsentiertjeder immer irgendeinen Typus XIII, 283 b

Verkennung: Eine Art Verkennung IV, 246.

Verkleinerung: Wert der Verkleinerung II, 81 f. Von der verkleinern-den Tugend VI, 245 Verkleinerungssucht als nützlich XI, 54| Wenn wir einen Menschen los sein wollen, brauchen wir uns nur vorihm zu verkleinern XII, 319 Dieselben Gründe, welche die Ver-kleinerung der Menschen hervorbringen, treiben die Stärkeren zur GrößeXV, 222 Die Verkleinerung des Menschen XVI, 302 Die zu-nehmende Verkleinerung des Menschen XVI, 306.

Verlangen: Der Mensch des Verlangens XVI, 318.

Verlassensein: Verlassensein VI, 270.

Verlegenheit: Das beste Mittel gegen Verlegenheit ist, daß man entschie-den lobt II, 272 Der Klang der eigenen Stimme macht uns verlegenII, 278 Verlegenheit des feinen Kopfes sehr gefürchtet III, 133Wer immer tief beschäftigt ist, ist über alle Verlegenheit hinaus V, 202

Sehr klugen Personen fängt man an zu mißtrauen, wenn sie verlegenwerden VII, 97 Du willst ihn für dich einnehmen? So stelle dichvor ihm verlegen VII, 100.

Verletzung: Inwiefern ist Verletzung Unrecht? XIII, 188.