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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Tugend

ihren Inhabern meist schädlich V, 5 8 ff. Tugend ist Wille zum Unter-gang VI, 17 Tugend ein Hang und Verhängnis VI, 17 Blasebalgder Tugend VI, 448 Tugend-Geheul ist Europäer-Inbrunst, Europäer-Heißhunger VI, 448! Die entsetzliche Simplifikation des tugend-haften Menschen XI, 250 In der Schlinge seiner arglosen Tugendsich gefangen sehen XI, 277 Der Schaden der Tugenden ist nochnicht nachgewiesen XII, 93 Wir werden am härtesten für unsereTugenden bestraft XII, 289 Ob Tugend, als Gefühl, nicht zu denSymptomen beginnenden Blödsinns gehört? XIV, 83 Man ist einegründlich kleine Art Mensch, wenn man nur tugendhaft ist XV, 374Ein tugendhafter Mensch eine niedrigere Spezies XV, 375 Die Tu-gend ist nunmehr ein Laster XV, 377 Die Tugend bleibt das kost-spieligste Laster XV, 377 Gefährlichkeit der unpersönlich verstan-denen, objektiven Tugend XV, 377 Die Tugend als unser gefährlicherLuxus XVI, 333.

Herr seiner Tuge?iden: Seiner Tugend ein Gran Narrheit hinzusetzenH, 378 Man scheue sich nicht, den Weg zu einer Tugend zu gehenIII, 50 Aber auch nicht seine Tugenden verbergen! IV, 364f.Tugenden müssen kommen und gehn V, 16 Seid nicht tugendhaftüber eure Kräfte! VI, 424 Nicht an unseren eignen Tugenden hängen-bleiben VII, 62 Meine Tugend lief mir davon VIII, 383 Herrüber die Tugend werden XVI, 312.

Lehrbarkeit der Tugend: Ist Vermehrung der Tugendhaftigkeit verträglichmit Vermehrung der Klugheit? XV, 423 Das Verlangen nach einerräsonierenden Tugend ist nicht räsonabel XV, 469 Man machtden Menschen nicht besser, wenn man ihm die Tugend als beweisbardarstellt XV, 470.

Glück und Tugend: Der Tugendhafte ist der Glücklichste V, 50 Glückund Tugend sind keine Argumente VII, 59 Die Tugend ist von denGlücklichen erfunden worden XIII, 208Tugend ist Glück - dashat von Sokrates an alle psychologische Beobachtung gefälscht XIV, 111

Gleichsetzung von Vernunft = Tugend = Glück XV, 461 f. DieFrage vomGlück, von derTugend ist der Ausdruck der physio-logischen Widersprüchlichkeit XV, 465 Die große Identitätslehre:Glück = Tugend = Erkenntnis XV, 468 Wozu geht unsereins dennabseits? Ist es nicht, um die Tugend und das Glück los zu sein?XVI, 437.

Psychologie der Tugend: Wenn die Tugend geschlafen hat, wird siefrischer aufstehen II, 90 Jetzt wird er tugendhaft, nur um anderenwehe damit zu tun IV, 241 Eine Tugend, bei deren Anblick einenjeden die Verachtung seiner selber anwandelt, nenne ich brutal V, 179

Man kann auch gegen eine Tugend würdelos und schmeichlerischsein V, 182 Der Glaube macht selig, und nicht die Tugend V, 194

Von den Lehrstühlen der Tugend VI, 3 7 ff. Guten Schlaf suchteman einst, wenn man Lehrer der Tugend suchte VI, 40 Man wirdam besten für seine Tugenden bestraft VII, 103 Ruhm und Tugend

das reimt sich VIII, 434.