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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Staat

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Furcht und Gehorsam zu erhalten III, 156 h Der Staat irgendein Rudelblonder Raubtiere, eine Herrenrasse VII, 382 f. DerStaatsbeamte alsDingan sich VIII, 138 Der Staat das Mittel, mit dem der Gesellschafts-prozeß in Fluß zu bringen ist IX, 154 Die Natur schmiedet sich dasgrausame Werkzeug des Staates, um zur Gesellschaft zu kommen IX,154! Die ungeheure Notwendigkeit des Staates IX, 155 Der Staateine Schutz- und Pflegeanstalt für einzelne, für den Genius IX, 156.

Gegen den Staat: Sowenig als möglich Staat! IV, 173h Der neueGötze VI, 69 Der Staat lügt in allen Zungen des Guten und BösenVI, 70 Staat, wo der langsame Selbstmord aller -das Lebenheißt VI, 71 Der Staat ist ein Heuchelhund VI, 194! Der Staat,der sein Ziel nicht erreichen kann, pflegt anzuschwellen IX, 260 Aus-beutung durch den Staat, der sich brauchbare Beamte heranziehen willIX, 318 f. Der Staat strebt nach möglichster Ausdehnung der BildungIX, 324 Mit dem echten deutschen Geist befindet sich die Staats-tendenz in Fehde IX, 370 Die geistige Aristokratie muß sich auchFreiheit vom Staat verschaffen IX, 424 Die Staatskunst muß unter-halten und verführen X, 318 Je besser der Staat eingerichtet ist, jematter die Menschheit X, 420 Sowenig als möglich Staat! XI, 368!

Irrtum: Wir stellen uns den Staat als Ganzes, Dauerndes, Wirkliches,als Ding vor XII, 26 Wie kann der Staat Rache übernehmen! XIII,194 Nur die gemeinen Naturen können im Staate das Werkzeug derVergeltung sehen XIII, 194 Voraussetzung des bisherigen Staates:der Mensch soll sich nicht entwickeln, - das Maß ist da XIII, 196

Heute, wo der Staat einen unsinnig dicken Bauch hat XV, 197Der Staat oder die organisierte Unmoralität XVI, 174 Die un-geheure Maschine von Staat überwältigt den einzelnen XVI, 174Theorie vom Staat als einer berechnenden Nützlichkeit XVI, 177DerStaat eine Feigheit, weil der große Mensch fehlt XVI, 194.

Staat und Kultur: Die Ansicht, daß der Staat das höchste Ziel der Mensch-heit sei, ist Rückfall in die Dummheit I, 420 Selbstsucht des Staateshinsichtlich der Förderung der Kultur I, 447 Kultur und Staat sindAntagonisten VIII, 111 Geheimlehre vom Zusammenhang zwischenStaat und Genius IX, 165 Weib und Staat IX, iögf. Das Staaten-prinzip die Eris kleiner göttlicher Kultussphären IX, 290 Der Staatzeigt sich als Mystagoge der Kultur IX, 368 Die uniformierte Staats-kultur IX, 369 Geboten die Gründung eines Kulturstaates als einerArt von Refugium der Kultur X, 309.

Staat und Kunst: Die Kunst hat die Aufgabe, den Staat zu vernichtenIX, 72 Zusammenhang zwischen Staat und Kunst IX, 159.

Staat und Philosophie: Der moderne Staat und die Erzeugung des philo-sophischen Genius I, 476ff. Dem Staat ist nie an Wahrheit gelegen,sondern an der ihm nützlichen Wahrheit I, 487 Staat und Philo-sophie 1 ,487!. Die Entwicklung des Geistes vom Staate gefürchtet II, 351.

Staat und Christentum: Das ursprüngliche Christentum ist Abolition desStaates XV, 295 Einchristlicher Staat ist eine SchamlosigkeitXV, 298.