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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Staatsmann Stark

Aufgabe des Staates für die Zukunft: Wo der Staat aufhört, sind dieBrücken des Übermenschen VI, 7 2 Staatslehre, Gesetze, Volksbildung

IX, 84 Der Staat ist nur Mittel zur Erhaltung vieler Individuen: wiesollte er Zweck sein! X, 276 Nicht die Existenz eines Staates umjeden Preis, sondern daß die höchsten Exemplare in ihm leben können,ist das Ziel des Gemeinwesens X, 3x0 Der Sinn des Staates kannnicht der Staat, noch weniger die Gesellschaft sein: sondern der Einzelne

X, 483 Unsere ewigenStaaten sind etwas Unnatürliches XII, 114

An der Spitze der Staaten soll der höhere Mensch stehen XIV, 66

Rangdistanz der Staaten XVI, 180 Der Staat und der Politikerhat eine mehr übermoralische Denkweise nötig XVI, 322 (s. a. Anhang).

Staatsmann: Künstler und Staatsmänner kombinieren aus einzelnen Zügendas ganze Bild eines Menschen II, 284!. Ein Staatsmann ist fürrücksichtsloses Handeln am besten durch den Dienst für Fürsten gedeckt

II, 330 Staatsmänner als anscheinende Wettermacher der Politik II,332 Der Staatsmann als Steuermann der Leidenschaften II, 335Große Staatsmänner und ihre Werkzeuge II, 338 Alles Politisieren,auch bei den größten Staatsmännern, ist Improvisieren auf gut Glück

III, 340 Der Staatsmann muß seinen Unternehmungen ein gutesGewissen Vorhängen XI, 140 Ein Staatsmann zerteilt die Menschenerstens in Werkzeuge, zweitens in Feinde XI, 140 Allzu ängstlicheStaatsmänner mögen tun, was sie wollen, es bleibt immer ein Fleckenan ihnen XI, 294.

Stadt: Wesen des Städters: er hat kein Glück und gibt kein Glück II,264 In den Städten gibt es zu viele der Brünstigen VI, 78Die großeStadt VI, 258 Schläfrig und zufrieden wie die Sonne in den Gassen einerkleinen Stadt am Feiertage XI, 151 Wenn sich die große Stadt aufsLand trägt, bringt sie Fäulnis XII, 346 Die Kultur der Großstädte,der Zeitungen, des Fiebers und derZwecklosigkeit XVI, 193.Stände: Stände drücken Abkunfts- und Rassen-Differenzen aus VII, 444.Standpunkt: Man muß nicht nur Standpunkte, sondern auch Gedankenhaben IX, 3x1 Rechte eigne nagelneue gebildete Standpunkte IX, 316 f.Stark, Stärke: Starke Geister reißen dumme Köpfe mit sich II, 374 Andie Stärkeren IV, 335 Die stärksten und bösesten Geister haben bisjetzt die Menschheit am meisten vorwärts gebracht V, 41 Das Gift,an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stär-kung V, 57 Dem Stärkeren diene das Schwächere VI, 167 Esist die Sache der wenigsten, unabhängig zu sein: - es ist ein Vorrechtder Starken VII, 48! Von der Stärke verlangen, daß sie sich nichtals Stärke äußere, ist widersinnig VH, 326h Die Starken strebenebenso naturnotwendig auseinander, als die Schwachen zueinanderVH, 451 Was mich nicht umbringt, macht mich stärker VIII, 62

Die Schwachen werden immer wieder über die Starken Herrwerden VIII, 128 Man muß es nötig haben, stark zu sein, sonstwird mans nie VIII, 150 Starker, freue dich der Kraft! X, 274Wir gehen leichter an unseren Stärken als an unseren Schwächen zu-grunde XI, 305 Mitunter treibt unsere Stärke uns so weit, daß unsere