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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Dichter

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_Dichter und Wirklichkeit III, 74h Erleben und Erdichten IV, 120

_ Homo poeta V, 181 Wie kranke Dichter sich trösten V, 357 f.

Vieles krankhafte Volk gab es immer unter denen, welche dichten undgottsüchtig sind VI, 44 Die Dichter sind gegen ihre Erlebnisse scham-los VII, 108 Wieviel Not haben sich in jedem Volk die Dichter unddie Redner gemacht VH, 116 Du gehörst zu den Verrätern, du, derDichter Xn, 332 Wer als Dichter mit barem Golde zahlen will, mußmit seinen Erlebnissen zahlen XIV, 172 Der Dichter hat beides, dieRealität und die Symbolik XIV, 173 Der große Dichter schöpft nuraus seiner Realität XV, 36.

Dichtung als Lüge: Der Dichter als Betrüger III, 29 SuperlativischeDichter wollen mehr als sie können in, 76 Der Dichter sieht in demLügner seinen Milchbruder V, 195 Die Dichter lügen zuviel VI, 125

Der Dichter, der lügen kann, kann allein Wahrheit reden VIII, 399

Der Irrtum hat die Dichter zu Dichtern gemacht XI, 103.

Dichter als Künstler: Dichter wissen sich immer zu trösten n, 51 DasNichtwartenkönnen als Motiv von Dichtungen n, 80 f. Es kann einerein Barbar und doch der größte Dichter sein IH, 84 Aller Anfangist Gefahr für den Dichter HI, 85 Die Muse gibt den Dichtern Gutesund Böses IH, 112 Dichter, deren Natur nicht die gerechteste undweiseste zu sein pflegt III, 117 Dichter und Künstler mit Engbrüstig-keit des Gefühls IH, 272 Das Auszeichnende, aber auch Gefährlichein den dichterischen Naturen ist ihre erschöpfende Phantasie IV, 231

Seher, die uns etwas von dem Möglichen erzählen IV, 360 f.Durch Unvollkommenheiten übt mancher Dichter einen größeren Reizaus als durch das, was sich unter seiner Hand vollkommen gestaltet V,108 f. Eingebildet, pathetisch, zudringlich, wie Poeten zu sein pflegenV, i29f. Es gibt soviel Dinge zwischen Himmel und Erde, von denennur die Dichter sich etwas haben träumen lassen VI, 188 Die großenDichter, welche Marter sind diese großen Künstler für den, der sie ein-mal erraten hat VH, 256 f. Die Reflexion der Dichter ist oberfläch-licher als das Wesen der Tragödie selbst IX, 230 Der Dichter nurmöglich unter einem Publikum von Dichtern IX, 286 Dichter undKritiker ein unsinniger Gegensatz, vielmehr Dichter und Stoff IX, 286- Der Dichter braucht in sich nicht konsequent zu sein X, 392Dichter muß ein Ding erst genau sehen und es nachher wieder ungenausehen XI, 75 Der Dichter läßt seinen Geist für sein Herz gelten XI,103 Die Dichter ziehen das vor, was gerade ihnen als Künstlern guterscheint XI, 106 Ein Dichter muß keinen bestimmten Begriff seinesPublikums in der Seele haben XI, 112 Umfang der dichterischenKraft XH, 150 Das Spiel mit den verschiedensten Metren und zeit-weilig das Unmetrische ist das Rechte XIV, 174.

Dichtung und Moral: Die Poeten waren immer die Kammerdiener irgend-einer Moral V, 35I Niemand ist einer grausameren Rache fähig alsjene dichterischen Seelen ohne Stolz XI, 345.

Dichten und Denken: Gedanken der Dichter deshalb auf Wagen desRhythmus, weil sie zu Fuß nicht gehen können n, 182 Auch nicht