Behagen — Beruf
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als Versuche, mit Hilfe deren bestimmte Arten des Menschen gezüchtetwerden XTV, 16 — Unsere gründlichsten Begriffe am falschesten XIV,17 — Die Kritik der Begriffe noch nicht einmal geahnt XIV, 23 —Begriff entsteht, indem eine produktive Kraft Reize gestaltet XTV, 50 —Der Begriff am Laute entstanden XIV, 50 — Die Philosophen erwogennicht, daß Begriffe und Worte unser Erbgut aus Zeiten, wo es in denKöpfen sehr dunkel XV, 438 — „Zweck“ und „Mittel“ sind so fernvom Wesen, wie die „Begriffe“ XVI, 22 — Erst Bilder, dann Worte,endlich Begriffe XVI, 23 — Ein Begriff wird der Menschheit immer so-viel wert sein, als er ihr kostet XVI, 438.
Behagen: Armut und Schmutz und ein erbärmliches Behagen VI, 14 —Mit Behagen verträgt sich nur die bescheidene Tugend VI, 247 b —Wind brause, nimm alles Behagen von mir! VIII, 381.
Behauptung: Behaupten sicherer als beweisen III, 146.
Beichte: Man vergißt Schuld, wenn man sie anderen beichtet II, 37g.
Beifall: Der Beifall der Besten sichert den Ruhm III, 5g -— Im Beifallimmer eine Art Lärm V, igi — Beifall V, 251.
Bejahung s. a. Jasagen: Das Ideal des übermütigsten, lebendigsten undweltbejahendsten Menschen, der es, so wie es war und ist, wieder habenwill in alle Ewigkeit VII, 80 — Wir Immoralisten suchen unsere Ehredarin, Bejahende zu sein VIII, go — Meine Art ist jasagend VIII, 114 —•Ich habe versucht, das Leben zu bejahen XII, 35g — Das Leben be-jahen: - das selber heißt die Lüge bejahen XIII, 102 — Die aus derFülle geborene Formel der höchsten Bejahung XV, 63 — Kunst istwesentlich Bejahung des Daseins XVI, 247 — „Das ist schön“ ist eineBejahung XVI, 268 — Eine bejahende Rasse XVI, 307 — Symbolder höchsten bisher auf Erden erreichten Welt-Bejahung XVI, 38g —Die religiöse Bejahung des Lebens XVI, 3g 1.
Belehrbar: Im Grunde von uns gibt es etwas Unbelehrbares VII, igof. —Ich habe oft geglaubt, daß ich die Menschen belehren könne XI, 3g 1.
Beleidigung: Beleidigen und beleidigt werden II, 283.
Beobachtung: Beobachtungssinn, ob andere unsere Schwächen wahrneh-men, ist feiner, als Beobachtungssinn für Schwächen anderer III, 32.g.
Bequemlichkeit: Wenn wir über jemanden umlernen müssen, so rechnenwir ihm diese Unbequemlichkeit hart an VH, 102.
Berechenbar: Das Berechenbare in der Natur ist das Gute. Das Böseist das Unberechenbare XI, 211.
Beredsamkeit: Von der Beredsamkeit V, 186 — In Tragödie wird dieBeredsamkeit herrschen, welche in einer Zeit gerade geübt wird XI, in.
Berg: Man soll auf Bergen leben VI, 273 — Aus hohen Bergen VII, 275.
Berühmtheit: Selten, daß einer, der berühmt geworden ist, nicht ebendadurch närrisch geworden ist XI, 2gy — Er hat nötig, Feindseligkeitenzu säen, damit er berühmt bleibe XI, 2g8.
Beruf: Der richtige Beruf II, 365 — Beruf macht gedankenlos II, 373 —Beruf ist Rückgrat des Lebens n, 381 — Fast jeder Beruf wird alsMittel zu einem Zweck gewählt III, 305 — Eine höhere Art Menschliebt nicht Berufe VIII, 113 f. — Mißverhältnis zwischen Lebensberuf
Nietzsche-Register
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