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Begabung — Begriff
nicht befehlen kann, der soll gehorchen VI, 291 — Die moralischeHeuchelei der Befehlenden VII, 130 — Das Gluck der Menschen,welche sich befehlen lassen XI, 215 — Befehlen ist ein bestimmterAffekt XIII, 264 —■ Der große Mensch muß befehlen und die Wert-schätzung gebieten XIV, 103 — Befehlende Menschen im höchstenSinne XIV, 103 — Das Schwerste leisten sie, wenn du ihnen befiehlstXIV, 268 — Der Befehlende entsteht selten XV, 447 — „Gehorchen“und „Befehlen“ sind Formen des Kampfspiels XVI, 117 — Befehlenkönnen und wieder auf eine stolze Weise gehorchen XVI, 312 — Manmuß befehlen lernen, ebensogut als gehorchen XVI, 317 — Philosophenals Befehlende XVI, 348.
Begabung: Begabung ein Name für ein älteres Stück Lernens IV, 346 f. —Die Ironie gegen die „Begabten“ XVI, 330.
Begehren s. Begierde.
Begeisterung s. a. Enthusiasmus: Es ist lächerlich, begeistert von grünenGemüsen zu reden XIII, 291 — Alle leicht „begeisterten“ Geisterwaren bisher oberflächlich XIV, 192.
Begierde: Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maßzu halten II, I44f. — Begehren heißt, sich verloren haben VI, 237 —Man liebt zuletzt seine Begierde, und nicht das Begehrte VII, 109 —Die Plage durch die Begierde an sich nicht so groß XI, 272 — Be-gierde ist nichts Einfaches, Elementares! XI, 286 — Erst müssen dieMenschen die neue Begierde lernen XII, 218 — Auch noch in derBefriedigung ihrer Begierde handeln die meisten Menschen als Herden-vieh XII, 313 — Herz und Begierde nicht verwechseln XII, 337 — DieBegierde vergrößert das, was man haben will XV, 385.
Begreifen: Das menschliche Begreifen nur ein Auslegen nach uns undunseren Bedürfnissen XIII, 67 — Unser „Begreifen“ ist Irrtum XIII, 83.
Begriff: Ein Begriff kann die Menschen nie sittlicher und besser machenI, 22i — Verwöhnung in bezug auf Helligkeit der Begriffe III, 15 —Eingeborene Systematik und Verwandtschaft der Begriffe VII, 31 — Be-griffe konventioneller Fiktionen zum Zweck der Bezeichnung, der Ver-ständigung, nicht der Erklärung VII, 33 — Begriffe sind Bildzeichenfür oft wiederkehrende Empfindungen VH, 253 f. — Ein gemerktesSymbol ist ein Begriff IX, 97 — Der Begriff der Tod der Kunst IX,240 —■ Aus dem Begriff führt kein Weg in das Wesen der Dinge IX,264 — Die Bildung der Begriffe X, ig4f. — Der große Bau der Be-griffe atmet in der Logik jene Strenge, die der Mathematik zu eigen istX, 197 — Bau der Begriffe eine Nachahmung der Zeit-, Raum- undZahlen Verhältnisse auf dem Boden der Metaphern X, 202 — Fort-während arbeitet noch das Chaos in unserem Geiste XII, 27 — UnsereBegriffe Erdichtungen XH, 33 — Der mächtigste Begriff XII, 207 —In der Ermüdung werden wir auch von längst überwundenen Begriffenangefallen XII, 314 — Wir nehmen alle Begriffe als geworden XHI,21 — Begriffe sind Zeichen zum Wiedererkennen XHI, 66 — DieWorte bleiben: die Menschen glauben, auch die damit bezeichneten Be-griffe! XIH, 67 — Begriffe entstehen als Hörbilder XIII, 267 — Begriffe