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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
Entstehung
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Begabung Begriff

nicht befehlen kann, der soll gehorchen VI, 291 Die moralischeHeuchelei der Befehlenden VII, 130 Das Gluck der Menschen,welche sich befehlen lassen XI, 215 Befehlen ist ein bestimmterAffekt XIII, 264 Der große Mensch muß befehlen und die Wert-schätzung gebieten XIV, 103 Befehlende Menschen im höchstenSinne XIV, 103 Das Schwerste leisten sie, wenn du ihnen befiehlstXIV, 268 Der Befehlende entsteht selten XV, 447GehorchenundBefehlen sind Formen des Kampfspiels XVI, 117 Befehlenkönnen und wieder auf eine stolze Weise gehorchen XVI, 312 Manmuß befehlen lernen, ebensogut als gehorchen XVI, 317 Philosophenals Befehlende XVI, 348.

Begabung: Begabung ein Name für ein älteres Stück Lernens IV, 346 f.Die Ironie gegen dieBegabten XVI, 330.

Begehren s. Begierde.

Begeisterung s. a. Enthusiasmus: Es ist lächerlich, begeistert von grünenGemüsen zu reden XIII, 291 Alle leichtbegeisterten Geisterwaren bisher oberflächlich XIV, 192.

Begierde: Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maßzu halten II, I44f. Begehren heißt, sich verloren haben VI, 237Man liebt zuletzt seine Begierde, und nicht das Begehrte VII, 109Die Plage durch die Begierde an sich nicht so groß XI, 272 Be-gierde ist nichts Einfaches, Elementares! XI, 286 Erst müssen dieMenschen die neue Begierde lernen XII, 218 Auch noch in derBefriedigung ihrer Begierde handeln die meisten Menschen als Herden-vieh XII, 313 Herz und Begierde nicht verwechseln XII, 337 DieBegierde vergrößert das, was man haben will XV, 385.

Begreifen: Das menschliche Begreifen nur ein Auslegen nach uns undunseren Bedürfnissen XIII, 67 UnserBegreifen ist Irrtum XIII, 83.

Begriff: Ein Begriff kann die Menschen nie sittlicher und besser machenI, 22i Verwöhnung in bezug auf Helligkeit der Begriffe III, 15Eingeborene Systematik und Verwandtschaft der Begriffe VII, 31 Be-griffe konventioneller Fiktionen zum Zweck der Bezeichnung, der Ver-ständigung, nicht der Erklärung VII, 33 Begriffe sind Bildzeichenfür oft wiederkehrende Empfindungen VH, 253 f. Ein gemerktesSymbol ist ein Begriff IX, 97 Der Begriff der Tod der Kunst IX,240 Aus dem Begriff führt kein Weg in das Wesen der Dinge IX,264 Die Bildung der Begriffe X, ig4f. Der große Bau der Be-griffe atmet in der Logik jene Strenge, die der Mathematik zu eigen istX, 197 Bau der Begriffe eine Nachahmung der Zeit-, Raum- undZahlen Verhältnisse auf dem Boden der Metaphern X, 202 Fort-während arbeitet noch das Chaos in unserem Geiste XII, 27 UnsereBegriffe Erdichtungen XH, 33 Der mächtigste Begriff XII, 207In der Ermüdung werden wir auch von längst überwundenen Begriffenangefallen XII, 314 Wir nehmen alle Begriffe als geworden XHI,21 Begriffe sind Zeichen zum Wiedererkennen XHI, 66 DieWorte bleiben: die Menschen glauben, auch die damit bezeichneten Be-griffe! XIH, 67 Begriffe entstehen als Hörbilder XIII, 267 Begriffe